Rechnungshof kritisiert Jugendförderung des Bildungsministeriums

In den Jahren 2014 bis 2016 soll das Bildungsministerium bei der Förderung von Kinder- und Jugendvereinen intransparent gehandelt haben. Dies geht aus einem Bericht des Rechnungshofes hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Das Ressort wies die Vorwürfe zurück.

Laut dem Rechnungshof habe das Ministerium Geld an Organisationen in der Jugendförderung verteilt, ohne deren Satzungen und Ziele zu kennen. Außerdem sollen Beiträge unbegründet erhöht worden sein. Überprüft wurden 14 Empfänger mit 67 Projekten, die in dem betroffenen Zeitraum insgesamt 355 Millionen Kronen (14 Millionen Euro) aus der Staatskasse erhalten hatten.