Präsidentschaftswahl: Transparency International analysiert Kampagnenfinanzierung

Die tschechische Filiale der NGO Transparency International (TI) hat vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl die Kampagnenfinanzierung der neun Kandidaten unter die Lupe genommen. Dabei schnitt Amtsinhaber Miloš Zeman am schlechtesten ab, die Korruptionswächter die undurchsichtigste Finanzierung seines Wahlkampfs. Der transparenteste Kandidat ist laut TI hingegen der Texter und Unternehmer Michal Horáček. Bei den übrigen Bewerbern stellte TI vorwiegend kleinere Ungereimtheiten fest.

Die Kandidaten um das Amt des tschechischen Staatsoberhauptes dürfen laut Wahlgesetz höchstens 30 Millionen Kronen (1,2 Millionen Euro) für ihre Kampagnen aufwenden. Amtsinhaber Zeman kündigte im Vorfeld an, keinen Wahlkampf führen zu wollen.