Parlament: Geheimdienst könnte hinter Babiš-Diskreditierung stehen

Der tschechische Auslandsgeheimdienst (ÚSZÍ) könnte in die Veröffentlichung von Tonbandaufnahmen verwickelt sein, die Premier Andrej Babiš diskreditieren sollten. Man würde diesen Umstand untersuchen, so der Leiter des zuständigen Ausschusses im Abgeordnetenhaus, Pavel Blažek. Sollte sich der Verdacht bestätigen, gliche die Causa der Watergate-Affäre, so der Bürgerdemokrat.

Die Gruppe „Šuman“ hatte einige politische Krisen ausgelöst, indem sie Mitschnitte von Gesprächen Babišs mit Journalisten veröffentlichte. Dabei ging es um die Diskreditierung von politischen und wirtschaftlichen Konkurrenten. Unter anderem ging es dabei um vertrauliche Polizeiakten.