Noch kein Ersatz für zerstörte Brücke in Prag – Fähre im Gespräch

Anstelle der im Stadtteil Troja eingestürzten Fußgängerbrücke über die Moldau hat die Stadt Prag noch keinen Ersatz gefunden. Es sei nicht möglich, dort eine Pontonbrücke zu errichten, sagte Vize-Oberbürgermeister Petr Dolínek (Sozialdemokraten) am Dienstag. Man suche daher dringend nach anderen Lösungen. Im Gespräch sei vor allem eine provisorische Fährverbindung zur Querung der Moldau, so Dolínek.

Derweil hat die Firma Strabag damit begonnen, die zerstörte Brücke zu demontieren. Strabag wird zunächst den verbliebenen Brückenteil auf der Kaiserinsel abtragen, danach folgt das restliche Stück auf der rechten Moldauseite im Stadtteil Troja. Die Brücke aus den 1980er Jahren war am Samstag eingestürzt. Vier Menschen wurden dabei verletzt, zwei davon schwer.