Nato-Sicherheitsausschuss kritisch zu Kauf von Radargeräten aus Israel

Tschechien muss sich wohl Alternativen zum Kauf von mobilen Radargeräten aus Israel überlegen. Dies geht aus einer Stellungnahme des Nato-Sicherheitsausschusses hervor. Demnach dürfen keine Radargeräte aus Ländern außerhalb der Nato an das System der Allianz angeschlossen werden.

Premier Andrej Babiš (Partei Ano) zeigte sich am Freitag erstaunt über die Forderung. Die tschechische Armee will von Israel eigentlich acht mobile Radargeräte im Gesamtwert von 3,5 Milliarden Kronen (137 Millionen Euro) erwerben. Laut dem tschechischen Verteidigungsministerium kaufen auch weitere Nato-Mitgliedsstaaten ihre Armee-Ausrüstung von Ländern, die nicht dem Büdnis angehören. Der Sicherheitsausschuss arbeite daher an Empfehlungen für diese Fälle, gab das Ressort bekannt.