Nachrichten Nachrichten

24-09-2011 20:50 | Martina Schneibergová

Vizechef des Senats Sobotka will für das Präsidentenamt kandidieren

Der Vizevorsitzende des Senats des tschechischen Parlaments, der Bürgerdemokrat Přemysl Sobotka, hat am Freitagabend offiziell sein Vorhaben, für das Präsidentenamt zu kandidieren, veröffentlicht. Er ersuchte um die Unterstützung seiner Kandidatur die Demokratische Bürgerpartei (ODS) auf einer Regionalkonferenz im nordböhmischen Liberec / Reichenberg. Der Europa-Abgeordnete Eduard Kožušník teilte der Nachrichtenagentur ČTK mit, Sobotka habe einen großen Beifall geerntet, niemand sei dagegen gewesen. Sobotka ist Chef der ODS im Landkreis Liberec. Er erwähnte bereits zuvor, dass er sich für das Präsidentenamt kandidieren möchte. Um die Nominierung wird er im Rahmen der ODS wahrscheinlich mit der Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses Miroslava Němcová kämpfen müssen. Němcová deutete früher an, dass sie für das Präsidentenamt kandidieren möchte.

Gazdík: Der einzige Präsidentschaftskandidat der Top 09 ist Schwarzenberg

Der einzige Kandidat für das Präsidentenamt ist für die Partei Top 09 ihr Parteichef und Außenminister Karel Schwarzenberg. Das sagte der Chef der Abgeordnetenhausfraktion der Top 09 Petr Gazdík im Gespräch für die Samstagausgabe der Tageszeitung Právo. Er erklärte, dass die Top 09 die Direktwahl des Staatsoberhauptes unterstützen wird, auch wenn sie mit Änderungen der Kompetenzen des Staatspräsidenten verbunden wird. Gazdík zufolge bestätigte Schwarzenberg bislang seine Kandidatur nicht und wartet solange ab, bis man wissen wird, ob der Präsident direkt gewählt.

Ein Nachfolger von Václav Klaus muss bis Anfang 2013 gewählt werden. Bislang ist jedoch unklar, wie der Staatspräsident gewählt wird. Die Durchsetzung der Direktwahl wird im Abgeordnetenhaus davon abhängen, ob die Forderungen der oppositionellen Sozialdemokraten (ČSSD) erfüllt werden. Die ČSSD besteht auf Änderungen der Kompetenzen des Staatsoberhauptes.

Kalousek wird vom Magazin Emerging Markets zum Finanzminister des Jahres gewählt

Der tschechische Finanzminister Miroslav Kalousek wird zum Finanzminister des Jahres gekürt. Am Samstagabend übernimmt Kalousek in Washington vom internationalen Magazin Emerging Markets den Preis für den besten Finanzminister. Das teilte der Sprecher des Finanzministeriums Ondřej Jakob mit. Dem tschechischen Finanzminister wird der Preis bereits zum zweiten Mal verliehen. Kalousek bemerkte, der Preis stelle einen weiteren Beweis dafür dar, wie positiv die Bemühungen der tschechischen Regierung um die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen wahrgenommen werden. Zu den „Emerging Markets“ gehören 31 Staaten Mittel- und Osteuropas, einschließlich der Türkei und der Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Bei der Wahl des besten Finanzministers wird der Beitrag des Ministers zur Regelung der Fiskalpolitik des Staates beurteilt. Der Preis wird anlässlich der Tagung der Finanzminister und Gouverneure der Zentralbanken der Mitgliedsstaaten der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds in Washington verliehen.

In Varnsdorf wurde gegen die Stadtführung demonstriert

Im nordböhmischen Varnsdorf wurde am Samstag gegen die Führung der Stadt demonstriert. Rund 350 Demonstranten zogen zuerst zum Haus des Vizebürgermeisters, der jedoch von der Polizei geschützt wurde. Danach zogen sie weiter zum Grenzübergang Großschönau. Dabei gingen die Demonstranten an Häusern vorbei, wo vorwiegend Roma leben. Die Protestierenden forderten die Stadtführung zum Rücktritt auf. Die Bürgerinitiative mit dem Titel „Hass ist keine Lösung“ veranstaltete am Samstag in Varsndort einen Kindertag mit Kulturprogramm, in dessen Rahmen auch Roma-Ensembles auftraten.

In den Städten des Schluckenauer Zipfels herrscht seit einigen Wochen eine gespannte Lage zwischen den Bewohnern und den Roma, die sich dort erst vor kurzem niederließen. Die Situation spitzte sich nach zwei Zwischenfällen zu. Zuerst griffen Anfang August fünf Roma mit Macheten Gäste einer Bar in Nový Bor an. Zwei Wochen später überfiel eine Gruppe von rund 20 Roma einige Passanten in Rumburk. Die Polizei wertete die Angriffe als rassistisch aus.

Finanzgruppen PPF und KKCG kaufen Lotteriegesellschaft Sazka

Die Finanzgruppen PPF und KKCG werden höchstwahrscheinlich die Lotteriegesellschaft Sazka kaufen. Der Anwalt des Insolvenzverwalters von Sazka, Jan Hrazdíra, teilte am Freitagabend mit, dass die beiden Finanzgruppen im Auswahlverfahren zum Verkauf von Sazka die höchste Summe von 3,81 Milliarden Kronen (152,4 Millionen Euro) angeboten haben. Hrazdíra fügte hinzu, es gehe noch nicht um das Siegerangebot, da es noch notwendig sei, die formalen Angelegenheiten zu überprüfen. Das Auswahlverfahren wurde von der Finanzgruppe Penta erneut kritisiert, die außerhalb des Verfahrens fünf Milliarden Kronen (200 Millionen Euro) für Sazka angeboten hatte.

140.000 Menschen besuchten Tage der Nato in Mošnov

Rund 140.000 Menschen haben am Samstag den Flughafen Mošnov bei Ostrava besucht, wo die Tage der Nato und Tage der Luftstreitkräfte der Tschechischen Armee stattfinden. Die Veranstalter bereiteten für das ganze Wochenende ein 15-stündiges Programm vor. Neben der Armee präsentieren sich in Mošnov auch Polizisten, Feuerwehrleute, Zöllner sowie Rettungskräfte. An den Tagen der Nato nehmen Teilnehmer aus 17 Ländern teil, darunter auch aus Israel, Norwegen und der Türkei.

Acht Menschen beim Unfall eines polnischen Kleinbusses in Mähren verletzt

Beim Unfall eines polnischen Kleinbusses sind am Freitagabend in Mähren acht Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Wie die Nachrichtenagentur ČTK am Samstag berichtete, war der Bus auf der Autobahn D1 nahe der Stadt Hranice aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und 15 Meter einen Abhang hinabgestürzt. Acht der neun Businsassen mussten in nahe gelegene Krankenhäuser eingeliefert werden.

WTA-Turnier in Seoul: Zakopalová unterliegt im Halbfinale Martínez-Sánchez

Die tschechische Tennisspielerin Klára Zakopalová hat sich ins Finale des WTA-Turnier in Seoul nicht durchgekämpft. Im Halbfinale unterlag die 29-jährige Tschechin am Samstag der Spanierin María José Martínez.Sánchez mit 3:6 und 2:6. Zakopalová unterlag ihrer spannischen Gegnerin zum ersten Mal in ihrer Karriere. In den vergangenen zwei Duellen in den Jahren 2008 und 2009 hatte Zakopalová über Martínez-Sánchez gesiegt.

Das Wetter am Sonntag, 25.9.: heiter, bis 23 Grad

Am Sonntag ist es in Tschechien heiter. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 19 bis 23 Grad Celsius. In 1000-Meter-Lagen erreichen die Temperaturen nur 14 Grad Celsius.

Nicht verpassen

Archiv

Mai 2012

MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031

April 2012

MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30

März 2012

MoDiMiDoFrSaSo
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031

Komplettes Archiv

Aktuelle Sendung in Deutsch