Medienbericht: Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Rechtsextremisten Konvička eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Rechtsextremisten Martin Konvička wegen Volksverhetzung eingestellt. Dies berichtete das Tschechische Fernsehen unter Berufung auf die zuständigen Behörden in České Budějovice / Budweis am Montag. Gegen Konvička liefen polizeiliche Untersuchungen, da er vor zwei Jahren dazu aufgerufen hatte, Muslime zu „Fleischmehl zu verarbeiten“ und Konzentrationslager für sie einzurichten.

Die Staatsanwaltschaft wollte die Einstellung der Ermittlungen nicht weiter kommentieren. Martin Konvička war Vorsitzender der islamfeindlichen Partei „Block gegen den Islam“ und inszenierte unter anderem einen fiktiven Terroranschlag im Prager Stadtzentrum im August 2016.