Kirgisische Behörden überprüfen Informationen über tschechische Firma Liglass

Die kirgisischen Staatsbehörden überprüfen derzeit Informationen darüber, dass die tschechische Firma Liglass Trading angeblich nicht imstande sei, ein System von Wasserkraftwerken im Land zu bauen. Das sagte der Sekretär des kirgisischen Sicherheitsrates Temir Dschumkadyrow am Montag. Die tschechische Firma hat vergangene Woche einen Vertrag über den Bau und den Betrieb von zwei großen und zehn kleineren Wasserkraftwerken in Kirgisistan abgeschlossen. Den Informationen der tschechischen Tagespresse zufolge sei die Firma jedoch in Tschechien im Bereich Wasserkraftwerke unbekannt und weder das Außenministerium noch das Industrieministerium kennen sie. Der Nachrichtenserver Neovlivni.cz berichtete am Sonntag darüber, dass sich der Leiter der Präsidentenkanzlei von Staatsoberhaupt Zeman, Vratislav Mynář, bei seinem Amtskollegen in der kirgisischen Präsidialkanzlei für die Firma eingesetzt habe.