Innenministerium: SPD übernimmt Themen von Rechtsradikalen

Die traditionellen rechtsradikalen Gruppierungen und Parteien in Tschechien haben am politischen und öffentlichen Einfluss verloren. Dies wird im Jahresbericht des Innenministeriums über den Extremismus in Tschechien im ersten Quartal 2018 festgestellt. Der Bericht wurde am Dienstag von der Nachrichtenagentur ČTK zitiert. Die beiden rechtsradikalen Parteien hierzulande, die Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit (DSSS) und die Nationale Demokratie (ND) hätten sehr passiv gehandelt, heißt es darin.

Die Agenda der Rechtsradikale sei von der Partei SPD (Freiheit und direkte Demokratie) von Tomio Okamura übernommen worden, die damit effektiv gearbeitet habe, schreibt der Bericht.