Nachrichten Inklusion an tschechischen Schulen kommt erst 2018

29-01-2016 09:41 | Till Janzer

Bildungsministerin Kateřina Valachová verschiebt die Einführung der Inklusion an tschechischen Schulen. Die Schulen sollen nun Zeit erhalten bis September 2018, schreibt die Tageszeitung „Hospodářské noviny“ in ihrer Ausgabe vom Freitag. Ursprünglich sollten Kinder mit leichter geistiger Behinderung und autistische Kinder bereits im September dieses Jahres in reguläre Schulen kommen. Vielerorts wurde jedoch Kritik laut, dass ein halbes Jahr nicht ausreiche für die Umsetzung des Vorhabens. Valachová hat nun eingelenkt. Sie denke, dass zwei Jahre Vorbereitungszeit aber genügen müssten, sagte die Sozialdemokratin der Zeitung.

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Tschechische Caritas hilft den vom Erdbeben betroffenen Bewohnern in Italien

25-08-2016 11:38 | Martina Schneibergová

Die Caritas der Tschechischen Republik stellt aus ihrem Krisenfonds finanzielle Mittel für die Hilfe den Menschen zur Verfügung, die vom Erdbeben in Italien betroffen sind. Die finanziellen Mittel überweist die Caritas der italienischen Bischofskonferenz. Diese ist der Träger der Organisationen, die in der vom Erdbeben heimgesuchten Region helfen. „Mit dieser Geste wollen wir unsere Solidarität mit Menschen zum Ausdruck bringen, die um ihre Nächsten und Häuser kamen und Verletzungen erlitten,“ sagte der Direktor der Caritas, Lukáš Curylo. 

Ukrainische Aktivisten: Russland trägt Verantwortung für Krieg in Ostukraine

25-08-2016 11:29 | Martina Schneibergová

Eine Gruppe proukrainischer Aktivisten hat am Mittwoch auf drei Prager Türmen die ukrainische Flagge aufgehängt. Sie wollten damit auf den fortsetzenden Krieg in der Ostukraine aufmerksam machen. Für den Krieg tragen den Aktivisten zufolge Russland und Präsident Putin die Verantwortung. Die Mitglieder der Gruppe Kaputin hängten zuerst die Flagge vom Heinrichsturm, dann vom Pulverturm und vom Turm des Altstädter Rathauses auf. Weitere Aktivisten hielten auf der Straße ein Spruchband mit der Aufschrift „Die Ukraine verteidigt unsere Freiheit! Verteidigt die Ukraine“. Die Aktion fand am Tag statt, an dem die Ukraine den 25. Jahrestag der Entstehung des unabhängigen Staates begeht. In einer Erklärung erinnerten die Aktivisten daran, dass nach 25 Jahren seit dem Zusammenbruch des sowjetischen Regimes der Schatten der Vergangenheit über Osteuropa dunkler als je zuvor ist und dass die Ukraine dessen trauriges Beispiel ist. Es sei schrecklich, dass die Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie auch im 21. Jahrhundert mit dem Krieg bestraft werden könne, hieß es in der Erklärung. 

In České Budějovice beginnt Agrarsalon Země živitelka

25-08-2016 09:58 | Martina Schneibergová

In České Budějovice / Budweis beginnt am Donnerstag der internationale Agrarsalon „Země živitelka“. Während der kommenden sechs Tage werden sich dort 382 Aussteller präsentieren. Ihre Produkte werden 105 Firmen aus 22 Ländern anbieten. Es handelt sich um die größte landwirtschaftliche Messe in Tschechien. Im vergangenen Jahr haben rund 102.000 Menschen den Agrarsalon besucht. 

Tennis: Kvitová im Viertelfinale in New Haven

25-08-2016 09:45 | Martina Schneibergová

Die tschechische Tennisspielerin Petra Kvitová hat beim Turnier in New Haven das Viertelfinale erreicht. In der zweiten Runde setzte sich Kvitová gegen Eugenie Bouchard aus Kanada mit 6:3 und 6:2 durch. Im Viertelfinale trifft die Tschechin auf die Russin Jekaterina Makarowa. Kvitová hatte das Turnier in New Haven in der Vergangenheit bereits dreimal gewonnen. 

Gericht: „Unterhosenaktion“ auf der Prager Burg war keine Straftat

25-08-2016 09:40 | Martina Schneibergová

Die „Unterhosenaktion“ der Künstlergruppe „Ztohoven“ auf der Prager Burg war dem Gericht zufolge keine Straftat. Das Bezirksgericht in Prag 1 wollte den Fall am Mittwoch an das Rathaus des ersten Stadtbezirks weiterleiten. Dieses sollte darüber entscheiden, ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelte. Die Staatsanwältin reichte jedoch eine Beschwerde gegen die Entscheidung des Gerichts ein. Mit dem Fall wird sich darum das Prager Stadtgericht befassen. Die Richterin des Bezirksgerichts in Prag 1 entschied, dass die Künstler weder eine Diebstahl begangen, noch die öffentliche Sicherheit und Ordnung störten. Den drei Künstlern drohten bis zu drei Jahre Gefängnis.

Als Protest gegen die Politik von Staatspräsident Zeman hatten als Schornsteinfeger verkleidete Mitglieder von „Ztohoven“ im September vergangenen Jahres die offizielle Präsidentenflagge auf der Prager Burg eingeholt und stattdessen eine riesige rote Unterhose gehisst. 

Bundeskanzlerin Merkel zu Besuch in Tschechien erwartet

25-08-2016 09:16 | Martina Schneibergová

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Donnerstag zu Besuch in Tschechien erwartet. Die Themen der Gespräche, die sie in Prag führen wird, sind die Zukunft der EU, die Migration, der tschechisch-deutsche strategische Dialog und die Zusammenarbeit in der Wissenschaft und Forschung. Merkel trifft in Prag mit Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) und Präsident Miloš Zeman zusammen. Die Bundeskanzlerin wird zudem die Tschechische Technische Universität besuchen.

Die Anhänger der Bundekanzlerin sowie deren Gegner wollen während des Besuchs an einigen Orten Prags demonstrieren. 

Premier Sobotka rechnet nicht mit direkter Teilnahme Tschechiens an Offensive in Syrien

24-08-2016 18:54 | Martina Schneibergová

Der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) hat am Mittwoch erklärt, die am Mittwoch gestartete Offensive der Türkei gegen die IS-Terrormiliz sei eine Sache der türkischen Armee. Tschechien engagiere sich im Kampf gegen die IS-Terrormiliz indirekt, so der Premier. Er erwarte nicht, dass sich Tschechien direkt an den Militäroperationen beteiligen würde, sagte der Sozialdemokrat. Tschechien liefere Munition und Flugzeuge, bilde die Piloten aus, sagte der Premier. Tschechische Firmen liefern laut Sobotka Waffen für den Kampf gegen die Terrormiliz. 

Premier Sobotka: Menschen haben Recht ihre Meinung über Merkels Politik zum Ausdruck zu bringen

24-08-2016 18:45 | Martina Schneibergová

Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) hat am Mittwoch erklärt, dass die Menschen das Recht haben, ihre Meinung über die Politik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ausdruck zu bringen. Das sagte der Premier im Zusammenhang mit Demonstrationen, die während Merkels Besuchs für den Donnerstag in Prag angekündigt wurden. Die Bundekanzlerin wird am Donnerstagnachmittag zu Besuch in Prag erwartet. Merkels Anhänger sowie ihre Gegner haben vor zu demonstrieren. Merkel wird zuerst Sobotka treffen. Danach stehen Besuche an der Tschechischen Technischen Universität und auf der Prager Burg auf dem Programm. Sobotka sagte am Mittwoch erneut, er werde der Bundeskanzlerin tschechische Vorschläge zur Stärkung der Sicherheit in Europa vorstellen. Zudem möchte er mit Merkel über die Zusammenarbeit in der Wissenschaft, Forschung, bei der Digitalisierung der Industrie, beim Ausbau der Bahnverbindungen sowie beim Kampf gegen organisierte Kriminalität sprechen. 

In Prag wird gegen Verfolgung der Falun-Gong-Anhänger in China protestiert

24-08-2016 18:10 aktualisiert | Martina Schneibergová

Aktivisten aus zehn europäischen Ländern haben am Mittwoch in Prag gegen die Verfolgung der Anhänger der Falun-Gong-Bewegung in China protestiert. Vor der chinesischen Botschaft trafen mehrere Aktivisten auch mit einem Orchester zusammen. Am Mittwochnachmittag zogen sie durch Prag. Die Falun-Gong-Anhänger seien den unabhängigen Ermittlern zufolge die am stärksten verfolgte Gruppe von Gewissensgefangenen in China, sagte eine der Initiatorinnen des Protestes, Jana Skovajsová. Die Veranstalter der Protestkundgebung erinnerten daran, dass mehr als 3600 Anhänger der Falun-Gong-Bewegung in China an den Folgen der Folterungen starben und rund 100.000 der Falun-Gong-Anhänger im Gefängnis sitzen. Die Vorsitzende der Falun-Gong-Bewegung in Tschechien, Veronika Sunová, erklärte, dass den Gefangenen ohne deren Zustimmung Organe für Transplantationen entnommen werden. Die Aktivisten erinnerten zudem auf die Verfolgung der chinesischen Christen und der Tibeter. 

Zeman berät mit tschechischen Diplomaten über Migration und EU-Probleme

24-08-2016 17:29 | Martina Schneibergová

Der tschechische Präsident Miloš Zeman ist am Mittwoch auf der Prager Burg mit den tschechischen Botschaftern zusammengetroffen. Er sprach mit ihnen über die Migration aus den islamischen Ländern, die Sanktionen gegen Russland und die Probleme der EU. Die Sicherheitslage habe sich im Vergleich mit dem Vorjahr verschlechtert, sagte der Präsident. Als den Hauptgrund bezeichnete er die IS-Terrormiliz. Er erinnerte daran, dass er beim Nato-Gipfel in Warschau zu einem gemeinsamen Eingreifen gegen diesen Gegner aufgefordert hatte. Der Präsident sprach zudem über die Migration. Die Migranten aus islamischen Ländern kommen Zeman zufolge aus einer sehr unterschiedlichen Kultur. Er zweifelte daran, dass deren Integration in die Gesellschaft möglich wäre. Zeman kritisierte zudem erneut die Sanktionen gegen Russland. Er forderte die Botschafter zur Unterstützung des tschechischen Exports auf.

Der Staatspräsident empfing die Botschafter im Rahmen der regelmäßigen Beratung der Diplomaten, die am Montag im Außenministerium begann. 

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