Nachrichten In Tschechien gilt die erste Terrorwarnstufe

22-03-2016 16:00 | Martina Schneibergová

Nach den Terroranschlägen in Brüssel wurde in Tschechien de facto die erste Terrorwarnstufe ausgerufen. Dies teilte Innenminister Milan Chovanec (Sozialdemokraten) nach einer Beratung mit Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) und mit den Vertretern der Geheimdienste mit. Chovanec informierte über die Situation auch die Abgeordneten. Am Dienstagabend trifft die Regierung bei einer Sondersitzung zusammen, um die Ausrufung der ersten Terrorwarnstufe zu billigen. Tschechische Behörden haben keine Informationen darüber, dass ein konkreter Terrorangriff dem Land drohen würde.

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Tod von Tscheche in London: Verdächtiger bleibt in Haft

26-09-2016 17:34 | Strahinja Bućan

Der 29-jährige, der für den Tod eines Tschechen in London verantwortlich sein soll, kommt vorerst nicht frei. Dies berichtete die britische Zeitung The Evening Standard am Montag unter Berufung auf Gerichtskreise. Zwei weitere Verdächtige, ein 19 und ein 16 Jahre alter Mann, konnten nach Zahlung einer Kaution die Untersuchungshaft verlassen.

Am Abend des Mittwoch vergangener Woche geriet der Tscheche Zdeněk M vor einem Fast-Food Restaurant im Londoner Stadtteil Poplar mit einer Gruppe von Jugendlicher in Streit. Diese schlugen anschließend mit Gegenständen auf ihn ein, sodass er kurz darauf seinen Verletzungen erlag. In den vergangenen Monaten haben im Vereinigten Königreich Gewalttaten gegenüber Menschen aus dem östlichen Europa sprunghaft zugenommen. 

Das Wetter am Dienstag, den 27. September

26-09-2016 16:50 | Strahinja Bućan

Nach Auflösung von Frühnebelfeldern wird es weitgehend heiter am Dienstag in Tschechien. Im Tagesverlauf bleibt es klar und freundlich. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 18 bis 22 Grad Celsius. in Höhenlagen um 1000 Meter bei 15 Grad. 

Fico: Beziehungen zwischen Tschechien und der Slowakei beispielhaft

26-09-2016 16:11 | Strahinja Bućan

Die gegenseitigen Beziehungen zwischen der Slowakei und Tschechien seien ein Beispiel für weitere Regionen der Welt. Dies sagte der slowakische Premierminister Robert Fico bei der gemeinsamen Sitzung der Regierungen beider Länder. Dennoch müssten in Zukunft viel Arbeit und Mühe investiert werden, um das Verhältnis auf einem guten Stand zu halten.

Zurzeit findet in Bratislava die vierte gemeinsame Kabinettssitzung der tschechischen und slowakischen Regierung statt. Themen sind die Gesamtlage in Europa, bilaterale Projekte sowie die Feierlichkeiten zum 100. Gründungstag der Tschechoslowakei. 

Rettungsdienste aus Tschechien und Österreich agieren in Zukunft grenzüberschreitend

26-09-2016 15:41 | Strahinja Bućan

Tschechische Rettungsdienste dürfen ab jetzt auch in Österreich tätig sein und umgekehrt. Dies haben die Vertreter des südböhmischen Kreises und des Landes Oberösterreich am Montag vertraglich festgelegt. Damit ist derjenige Rettungsdienst für einen Notfall zuständig, der dem Einsatzort am nächsten ist. Und die unabhängig aus welchem Land er kommt. Bisher mussten auch die Rettungsdienste die Staatsgrenzen respektieren. Ähnliche Verträge sollen in naher Zukunft auch mit Niederösterreich sowie Bayern abgeschlossen werden. 

Gemeinsame Ausstellungen zum 100. Gründungstag der Tschechoslowakei beschlossen

26-09-2016 14:08 | Strahinja Bućan

Tschechien und die Slowakei werden gemeinsam eine Reihe von Ausstellungen zum 100. Gründungstag der Tschechoslowakei veranstalten. Dies haben die Vertreter beider Regierungen bei der gemeinsamen Sitzung am Montag in Bratislava beschlossen. Beteiligt sind die sechs wichtigsten Institutionen und Museen aus beiden Ländern. Die Ausstellungen sollen dabei alle entscheidenden Abschnitte der gemeinsamen Geschichte beleuchten.

Die Tschechoslowakei entstand 1918 nach dem Zerfall Österreich-Ungarns und bestand als Republik bis 1938. Danach wurde sie während der deutschen Besatzung zerschlagen und nach dem Zweiten Weltkrieg wiedergegründet. 1993 trennten sich die Staaten Tschechien und Slowakei wiederum. 

SkyToll legt Beschwerde gegen Vertragsverlängerung mit Kapsch ein

26-09-2016 12:44 | Strahinja Bućan

Der slowakische Mautbetreiber SkyToll will Beschwerde beim tschechischen Kartellamt einlegen. Grund dafür ist die Vertragsverlängerung mit österreichischen Kapsch AG für den Betrieb der tschechischen Lkw-Maut, obwohl keine internationale Ausschreibung stattgefunden hat. Der tschechische Staat habe damit gesetzeswidrig gehandelt, begründet SkyToll seine Beschwerde.

Der Vertrag zum Betrieb des mikrowellengestützten Lkw-Mautsystems in Tschechien mit der österreichischen Kapsch AG sollte Ende dieses Jahres auslaufen. Mehrere Gutachten bestätigten jedoch, dass eine Übergabe des Systems an einen neuen Betreiber technisch nicht möglich sei. 

Tschechien präsentiert sich mit Havel auf Frankfurter Buchmesse

26-09-2016 12:01 | Strahinja Bućan

Der ehemalige tschechische Präsident Václav Havel wird Hauptthema des tschechischen Standes bei der Frankfurter Buchmesse vom 19. – 23. Oktober sein. Dies gab ein Sprecher der mährischen Landesbibliothek in Brünn gegenüber der Presseagentur ČTK bekannt. Der Dramatiker, Dissident und Politiker hätte am 5. Oktober seinen 80. Geburtstag gefeiert und soll auf diese Weise in Frankfurt geehrt werden. Havel war nach der Wende von 1989 Präsident der Tschechoslowakei und von 1993 bis 2003 der Tschechischen Republik. Er starb 2011. 1989 wurde Havel mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 

Fußball: Trainer Ščasný bei Sparta Prag entlassen

26-09-2016 11:25 | Lothar Martin

Nur wenige Stunden nach dem großen Prager Stadtderby folgte der Schritt, mit dem eigentlich jeder Fußballfan in Tschechien gerechnet hatte: Sparta Prag und Trainer Zdeněk Ščasný gehen ab sofort getrennte Wege. Nach der 0:2-Heimniederlage am Sonntag gegen Slavia Prag gab die Vereinsführung von Sparta auf der clubinternen Webseite bekannt, dass man die Zusammenarbeit mit Coach Ščasný beendet habe. Einstweilen werden seine Co-Trainer Stanislav Hejkal, David Holoubek und Zdeněk Svoboda die Führung der Mannschaft übernehmen. Nach einem neuen Chefcoach werde intensiv gesucht, hieß es. Der Neue soll womöglich schon am Donnerstag auf der Bank sitzen, wenn Sparta Prag zum Heimspiel in der Europa League den renommierten italienischen Verein Inter Mailand empfängt.

Trainer Zdeněk Ščasný arbeitete zuletzt knapp anderthalb Jahre beim tschechischen Rekordmeister. In dieser Zeit führte er die erste Mannschaft im Frühjahr bis ins Viertelfinale der Europa League. Auf der anderen Seite wurde der nationale Titel ein weiteres Mal verpasst und dem Titelverteidiger aus Plzeň / Pilsen überlassen. 

ČSÚ: Vertrauen in tschechische Wirtschaft steigt weiter an

26-09-2016 11:09 | Lothar Martin

Das Vertrauen in die tschechische Wirtschaft ist im September leicht gewachsen. Der Kennziffer-Wert, nach dem das Vertrauen beurteilt wird, ist gegenüber August um 0,3 Punkte auf nunmehr 97,1 Punkte gestiegen. Das Vertrauen sei indes nur bei den Verbrauchern, nicht aber unter den Firmen gewachsen, informierte das Tschechische Statistikamt (ČSÚ) am Montag. Im wirtschaftlichen Kernbereich, der Industrie, sei das Vertrauen in die eigene Kraft indes etwas zurückgegangen. Das liege an der Auftragslage, die etwas schwächer ist als erwartet, sagte der Analyst des Bankhauses Komerční banka, Viktor Zeisel. 

Volleyball: Tschechiens Frauen treffen in EM-Relegation auf die Slowakei

26-09-2016 09:34 | Lothar Martin

Die tschechischen Volleyballerinnen haben die Qualifikation für die Europameisterschaft 2017 vorerst verpasst. Ihre abschließende Begegnung in der Qualifikationsgruppe F verloren sie am Sonntag in Maribor gegen Gastgeber Slowenien mit 1:3 (24:26, 25:19, 20:25, 21:25). Dadurch wurde Weißrussland Gruppensieger und erkämpfte sich das Ticket für die EM-Endrunde, die im nächsten Jahr in Aserbaidschan und Georgien ausgetragen wird. Die Tschechinnen belegten den zweiten Gruppenplatz und haben so noch die Chance, sich über die Relegation für die Europameisterschaft zu qualifizieren. Dazu müssen sie die Mannschaft aus der benachbarten Slowakei bezwingen. Im Hinspiel treten die Schützlinge des deutschen Trainers Alexander Waibl am 1. Oktober vor eigener Kulisse in Jablonec nad Nisou / Gablonz an, das Rückspiel findet eine Woche darauf am Fuße der Tatra in Poprad statt. 

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