Im ehemaligen KZ wurde der Opfer des Roma-Holocaustes gedacht

In Hodonín u Kunštátu / Hodonin nördlich von Brno / Brünn wurde am Sonntag der Opfer des Roma-Holocaustes während des Zweiten Weltkriegs gedacht. Etwa 200 Gäste einschließlich Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) versammelten sich am Denkmal, das an Stelle des ehemaligen Roma-KZs errichtet wurde. Im kommenden Jahr soll dort eine Dauerausstellung zur Geschichte des Ortes und zum Schicksal der Roma eröffnet werden.

Im Lager, das für 200 Menschen konzipiert worden war, wurden über 1200 Personen inhaftiert, überwiegend Sinti und Roma. Die meisten von ihnen wurden 1943 nach Auschwitz deportiert und dort von den Nazis umgebracht.