Hohes Risiko für Einschleppung der Schweinepest aus Tschechien nach Deutschland

Die Gefahr einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinpest nach Deutschland ist angesichts neuer Fälle in Polen und Tschechien weiterhin hoch. Besondere Gefahr gehe vom Menschen aus, sagte eine Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) am Dienstag. So könnte die Seuche sehr schnell durch kontaminierte Essensreste, die an Raststellen entsorgt werden, nach Deutschland eingetragen werden, hieß es.

Die Seuche ist über Georgien und Russland in die EU eingeschleppt worden, inzwischen wurde sie in sechs Mitgliedstaaten nachgewiesen. In Tschechien, wo sich das Seuchengeschehen auf die Region Zlín konzentriert, wurden seit Ende November 25 neue Fälle registriert. Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich.