Historiker korrigieren Opferzahlen bei Sowjet-Einmarsch 1968

Historiker haben die Zahl der Todesopfer beim Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes im Jahr 1968 noch einmal korrigiert. Demnach sind damals 137 Tschechen und Slowaken ums Leben gekommen. Dies teilten Prokop Tomek und Ivo Pejčoch am Donnerstag bei der Präsentation ihres neuesten Buches zu dem Thema mit. Die Zahlen beziehen sich auf die Zeit zwischen dem 21. August und Ende Dezember 1968.

Lange Zeit waren Geschichtswissenschaftler von 108 Todesopfern beim Einmarsch ausgegangen. Im vergangenen Jahr hatten dies Tomek und Pejčoch bereits auf 135 Tote nach oben korrigiert.