Gewerkschaftsbund verkauft Prager Zentrale

Der markante Sitz des tschechischen Gewerkschaftsbundes in Prag wechselt den Besitzer. Am Freitag gaben die Arbeitnehmervertreter einen Verkauf des Gebäudes an den Keramikproduzenten Siko bekannt. Laut der Unternehmensleitung sollen in dem denkmalgeschützten Gebäude nun Wohnungen entstehen. Ein Kaufpreis wurde nicht bekanntgegeben.

Vertreter der Gewerkschaften haben schon seit den 1950er Jahren ihren Sitz in dem Monumentalbau im Stadtteil Žižkov. Entstanden ist das Gebäude in den 1930er Jahren. Auf lange Sicht sei der Bau aber nicht mehr rentabel gewesen, man hätte nur rund 20 Prozent der Fläche genutzt, heißt es aus dem Gewerkschaftsbund zum Verkauf.