Gewerkschaftsboss: Škoda Superb soll in Deutschland produziert werden

Laut dem leitenden Gewerkschaftsvertreter bei Škoda Auto, Jaroslav Povšík, ist eine Verlagerung der Produktion des Topmodells Superb ins VW-Werk Emden eine beschlossene Sache. Er sagte dies gegenüber der Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny (Donnerstagsausgabe). Laut Povšík dürfte dies aber keine Arbeitsplätze bei Škoda gefährden. Befürchtungen hege er jedoch in Bezug auf die Zukunft der Firma, so der Gewerkschaftsboss. Der Superb sei schließlich ein Flaggschiff des Unternehmens aus Mladá Boleslav / Jungbunzlau.

Spekulationen über die Verlagerung eines Teils der Produktion aus Tschechien nach Deutschland tauchten erstmals im Oktober auf. Die VW-Leitung hat sie bisher aber dementiert.