Gewerkschaften fordern kürzere Wochenarbeitszeit

Die tschechischen Gewerkschaften wollen sich für eine kürzere Wochenarbeitszeit einsetzen. Dies bestätigte der Chef des tschechischen Gewerkschaftsdachverbandes ČMKOS, Josef Středula, in einem Gespräch für die Tageszeitung Lidové noviny. Demnach sollen die Tschechen in Zukunft 37,5 statt wie bisher 40 Stunden in der Woche am Arbeitsplatz verbringen. Středula will den Vorschlag offiziell bei einer Tagung des ČMKOS im April einbringen.

Die tschechischen Gewerkschaften orientieren sich dabei an Deutschland und Frankreich, dort liegt die Wochenarbeitszeit bei 38, beziehungsweise 35 Stunden. Laut dem geschäftsführenden Premier Andrej Babiš (Partei Ano) ist diese Diskussion jedoch nicht auf der Tagesordnung.