Gericht kassiert Plan für Luftverbesserung in Prag

Das Prager Stadtgericht hat den Plan zur Luftverbesserung in der tschechischen Hauptstadt einkassiert. Das Umweltministerium sei von irrealen Vorstellungen ausgegangen, hieß es in einem Urteil aus der vergangenen Woche, das erst jetzt bekannt geworden ist. Die Richter kritisierten vor allem die vagen Formulierungen im Projekt und das Fehlen eines Zeitplans.

In Prag kommt die Luftverunreinigung vor allem durch den Autoverkehr. Bis 2020 wollte man die Schadstoffemissionen um 60 Prozent reduzieren. Laut dem Urteil ist aber nicht zu überprüfen, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich zu einem Erfolg führen.