Forschung: Antidepressiva in Gewässern verändern das Verhalten von Fischen

Tschechische Biologen haben herausgefunden, dass die Rückstände von Antidepressiva in Gewässern das Verhalten von Fischen ändern. Am Beispiel von Forellen in Südböhmen wiesen sie nach, dass Fische ihre Furchtsamkeit verlieren können. Das führe so weit, dass sie sich nicht mehr vor Fressfeinden verstecken, so Kateřina Grabicová vom Labor für Umweltchemie und Biochemie der Südböhmischen Universität in České Budějovice / Budweis.

Zu vergleichbaren Ergebnissen sind in diesem Jahr auch schon Experten in Kanada und den USA gekommen. Sie hatten Fische im Fluss Niagara untersucht.