Flüchtlingsquoten: Premier Babiš will Folgen der EU-Klage für Tschechien abwenden

Tschechien will mögliche Folgen abwenden, die sich aus der Klage der Europäischen Kommission in der Frage der Flüchtlingsquoten ergeben könnten. Dies sagte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) in einer Reaktion auf die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der tschechische Regierungschef kündigte an, sich dazu mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker treffen zu wollen.

Die EU-Kommission hat am Donnerstag gegen Tschechien, Polen und Ungarn offiziell Klage beim EuGH eingereicht. Grund ist die mangelnde Teilnahme an der Umverteilung von Flüchtlingen. Im schlimmsten Fall drohen den drei Ländern finanzielle Sanktionen.