Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte lobt Tschechien

Gegen Tschechien seien deutlicher weniger Anklagen eingegangen und damit seien auch weniger Urteile nötig gewesen. Damit lobten der Vorsitzende des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, Guido Raimondi, und der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, Prag für seine Fortschritte in Sachen Menschenrechte. Jagland und Raimondi, die derzeit an einer Konferenz in der tschechischen Hauptstadt teilnehmen, wiesen jedoch darauf hin, dass Tschechien den jüngsten Zusatz zur Europäischen Menschenrechtskonvention ratifizieren sollte. Darin wird festgelegt, dass sich Bürger auch mit unverbindlichen Nachfragen an den Gerichtshof wenden können.