Entschädigungsfonds für Reisebürokunden entsteht

Die Kunden von tschechischen Reisebüros werden in Zukunft bei einer Pleite des Veranstalters besser abgesichert sein. Staatspräsident Miloš Zeman unterzeichnete am Dienstag eine Gesetzesnovelle, durch die ein Entschädigungsfonds eingerichtet wird. Veranstalter sind demnächst dazu verpflichtet, bis zu 0,1 Prozent ihres Jahresumsatzes in den Fonds einzuzahlen. In zwei bis drei Jahren soll der Fonds dann zur Verfügung stehen.

Tschechien reagiert mit der Maßnahme auf eine Forderung der Europäischen Union. Insgesamt soll der Garantiefonds ein Volumen von 50 Millionen Kronen (zwei Millionen Euro) haben.