Eisenbahn: Privatbetreiber reichen Angebote für Fernstrecken ein

Drei Privatbetreiber haben ihre Angebote für den Betrieb von Fernstrecken der Tschechischen Bahn eingereicht. Ende 2019 läuft der derzeitige Zehnjahresvertrag zwischen dem tschechischen Staat und der Bahn zu den Strecken aus. Die Zahlungen des Verkehrsministeriums lagen im Jahr 2016 bei etwa 4,5 Milliarden Kronen.

Um den Betrieb der Strecken bewerben sich die DB-Tochter Arriva, Leo Express und RegioJet. Ihr Angebot läge deutlich niedriger als das der Tschechischen Bahn, schrieben die Privatbetreiber in einer Pressemitteilung. Der Staat hat alle Fernverbindungen neu ausgeschrieben, außer die zwischen Prag und Ostrava / Ostrau.