Nachrichten Das Wetter am Mittwoch, 23. März

22-03-2016 16:34 | Martina Schneibergová

In Tschechien ist es am Mittwoch überwiegend bedeckt, im Nordwesten des Landes mit Regenschauern, die ab 700 Metern in Schnee übergehen. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 6 bis 10 Grad Celsius, in Westböhmen nur 4 bis 7 Grad Celsius. In Lagen um 1000 Meter liegen die Temperaturen beim Gefrierpunkt.

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Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds fördert 159 neue grenzüberschreitende Projekte

30-06-2016 11:05 | Strahinja Bućan

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds (DTZF) hat am Mittwoch auf seiner turnusmäßigen Sitzung in Prag Fördergelder in Höhe von 790 Tausend Euro bewilligt. Damit werden 159 neue grenzüberschreitende Projekte unterstützt, die jeweils von einem tschechischen und einem deutschen Partner gemeinsam umgesetzt werden. In mehreren Projekten setzen sich zudem deutsche und tschechische Jugendliche über gemeinsame kulturelle Aktivitäten mit sensiblen Themen der deutsch-tschechischen Vergangenheit auseinander.

Erneut beziehen sich viele der bewilligten Vorhaben auf das „Thema des Jahres“, das der DTZF für 2016 ausgerufen hat: Aktives Bürgersein vor neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. „Die Vielzahl der Vorhaben zu diesem Thema zeugt von einer lebendigen Zivilgesellschaft auf beiden Seiten der Grenze, die nach eigenen deutsch-tschechischen Wegen und Lösungsansätzen für aktuelle Themen wie Flucht und Migration sucht“, so Petra Ernstberger, Vorsitzende des Verwaltungsrates. 

Prag plant Riesenrad am Moldauufer

30-06-2016 11:05 | Strahinja Bućan

Der fünfte Prager Stadtbezirk hat am Donnerstag die Pläne für ein Riesenrad am Moldauufer bekanntgegeben. Prag folgt dabei folgt dabei den Vorbildern London und Paris. Neben der Prager Burg, dem Zoo und dem Aussichtsturm auf dem Petřín soll die 60 Meter hohe Attraktion einer der Hauptanziehungspunkte für Touristen in der tschechischen Hauptstadt sein. Das Projekt mit dem Namen „Prague Wheel“ soll voraussichtlich im Januar 2017 in Betrieb gehen. 

Black Sabbath tritt in Prag auf

30-06-2016 10:51 | Strahinja Bućan

Am Donnerstag gibt sich in der Prager O2-Arena die britische Heavy-Metal-Band Black Sabbath die Ehre. Das Konzert vor Prager Publikum ist Teil der Abschiedstournee der Band um Frontmann Ozzy Osbourne. Aus diesem Grund sei das Konzert auch restlos ausverkauft, so die Veranstalter. Black Sabbath begann die Welttournee im Januar in Omaha in den USA und soll im Februar kommenden Jahres im englischen Birmingham enden.

Black Sabbath wurde 1970 in Birmingham von Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward gegründet. Die Band gilt als eine der einflussreichsten Gruppen de Heavy Metal und durch ihren okkulten Stil als Wegbereiter des sogenannten Doom Metal. Die größten Erfolge feierten die Briten mit den Alben „Black Sabbath“, „Paranoid“ und „Sabbath Bloody Sabbath“ Anfang der 1970er Jahre. 2015 gaben sie ihren Abschied mit dem Ende ihrer Tournee 2017 bekannt. In Prag tritt die Band mit Ausnahme von Bill Ward in ihrer Originalbesetzung auf. 

Letzter Schultag in Tschechien

30-06-2016 09:25 | Strahinja Bućan

Am Donnerstag verabschieden sich die Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen in Tschechien in die Sommerferien. Nachdem sie ihre Zeugnisse erhalten haben, können somit insgesamt rund 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche die zweimonatige Pause genießen.

Die tschechische Bildungsministerin Kateřina Valachová half den Lehrern einer kleineren Prager Schule bei der Zeugnisverteilung. Sie betonte dabei die Bedeutung kleinerer Schulen für den kommunalen Zusammenhalt. Für die Ministerin bringen die Sommerferien jedoch keine Erholung, da schwierige Haushaltsverhandlungen unter anderem über eine Erhöhung der niedrigen Lehrerlöhne anstehen. 

Šlachta quittiert Dienst als Leiter der Einheit für organisierte Kriminalität

30-06-2016 09:17 | Strahinja Bućan

Der Leiter der Elite-Polizeieinheit für organisiertes Verbrechen, Robert Šlachta, scheidet am Donnerstag aus seinem Amt. Er hatte bereits Anfang des Monats angekündigt, sein Position aus Unmut über die geplante Reorganisation der Polizei aufzugeben. Da sein Amt mit dem 1. Juli erlischt, wird kein Nachfolger bestimmt. Die Leitung der im Zuge der Polizeireform neu entstandenen Nationalen Zentrale für organisierte Kriminalität soll voraussichtlich der bisherige Leiter der Kriminalpolizei, Michal Mazánek, übernehmen.

Die geplante Reorganisation der Polizei hatte zuvor eine schwere Koalitionskrise ausgelöst. Die von Innenminister Milan Chovanec (Sozialdemokraten) angestrebte Schaffung einer Einheit für organisierte Kriminalität, Korruption und Cyberverbrechen stieß vor allem bei der zweitgrößten Regierungspartei Ano auf Ablehnung. 

Start der Iwas U23 World Games in Prag

29-06-2016 19:08 | Strahinja Bućan

In Prag haben die Iwas U23 World Games 2016 begonnen. Bei der Sportveranstaltung messen sich körperlich beeinträchtigte Jugendliche von 16 bis 23 Jahren aus rund 30 Ländern in verschiedenen olympischen Disziplinen. Auf dem Wettkampfplan stehen beispielsweise Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis oder Fechten. Durch die Iwas U23 World Games besteht für einige Jungathleten noch die Möglichkeit, sich für die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro im September dieses Jahres zu qualifizieren. 

Prozess um Künstler-Gruppe Ztohoven vertagt

29-06-2016 19:06 | Strahinja Bućan

Das Amtsgericht für den ersten Prager Stadtbezirk hat den Prozess um das Happening der Gruppe Ztohoven auf den 24. August vertagt. Am Mittwoch war der erste Verhandlungstag angesetzt. Den drei angeklagten Mitgliedern der Künstlergruppe wird Erregung öffentlichen Ärgernisses, Diebstahl und Sachbeschädigung zur Last gelegt. Sie hatten im September vergangenen Jahres die tschechische Präsidenten-Standarte vom Dach der Prager Burg entwendet und sie durch riesige rote Boxershorts ersetzt. Erst in dieser Woche zerschnitten sie die Standarte und verschickten sie an zufällig ausgewählte tschechische Bürger.

Auch den Prozess gestaltete die Gruppe als Happening. Zunächst erschienen die drei Angeklagten kostümiert im Gerichtssaal. Anschließend schenkten sie der Richterin ein Stück der Präsidenten-Standarte und warfen ihre Befangenheit vor. Sie wäre vom Präsidenten ernannt worden und demnach nicht neutral, so der Anwalt der Gruppe. 

Sobotka: Referendum als Fehler Camerons

29-06-2016 18:21 | Strahinja Bućan

Das zögerliche Handeln der verantwortlichen britischen Politiker erwecke den Anschein. als ob sie nicht wirklich über die Folgen eines EU-Austritts erfreut wären. Dies konstatierte der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) am Rande der Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel. Ein Großteil der Regierenden in der EU ist sich einig, dass der Ausschreibung eines Referendums ein großer Fehler des britischen Premiers David Cameron war, so Sobotka. Die Folgen eines Ja wären nicht einkalkuliert gewesen.

Spekulationen, dass das Vereinigte Königreich am Ende doch nicht aus der Union austritt, verwarf Sobotka. Wir rechnen fest damit, dass uns die britische Regierung ihren offiziellen Austritts-Antrag übergibt und damit den Volkswillen umsetzt, so der tschechische Premier. 

Chinese wegen Diebstahls tibetischer Fahne verurteilt

29-06-2016 17:56 | Strahinja Bućan

Wegen des Diebstahls einer tibetischen Fahne muss der chinesische Koch Dong Jiangqing 15.000 Kronen (460 Euro) zahlen. Bei den Protesten gegen den Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im März soll Dong die tibetische Fahne einem Demonstranten entrissen haben. Dieser wurde zuvor von einer Gruppe Chinesen bedrängt, da er eine tibetische Fahne bei sich trug.

Beim Besuch des chinesischen Präsidenten ist es im März in Prag zu zahlreichen Zusammenstößen zwischen Unterstützern und Gegner der China-Politik des tschechischen Präsidenten Miloš Zeman gekommen. Unter anderem sah sich auch die tschechische Polizei wegen ihres Handels bei den Protesten scharfer Kritik ausgesetzt. 

Studie zur Ghettoisierung veröffentlicht: Repressionen ohne Wirkung

29-06-2016 17:07 | Strahinja Bućan

Repressionen und eine Nulltoleranzpolitik brächten keinerlei Verbesserungen in abgeschlossenen Roma-Siedlungen. Dies geht aus einer Studie der Regierungsagentur für Soziale Integration hervor, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Weder bei den benötigten Sozialleistungen, noch bei den Straftaten hätte sich etwas geändert, so Radek Jiránek, Leiter der Agentur. Die Studie befasste sich mit Siedlungen in Litvinov und Duchcov und verglich die Kriminalstatistiken sowie Ausgaben der Sozialämter.

Die bisherige Politik von Repressionen und Null-Toleranz habe oft den gegenteiligen Effekt und verschlimmere die Situation in den Siedlungen, so Menschenrechtsminister Jiri Dienstbier (Sozialdemokraten). Die Kommunen müssen die Wohnsituation der Roma deutlich verbessern, so der Minister. Dies sei jedoch schwer, da die meisten Gemeinden ihre eigenen Wohneinheiten verkauft hätten. 

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