Nachrichten Das Wetter am Donnerstag, 28. Januar

27-01-2016 14:21 | Martina Schneibergová

Am Donnerstag ist es in Tschechien überwiegend bewölkt, in Mähren muss mit Nebel gerechnet werden. Vom Nordwesten her kann es gebietsweise regnen, ab 900-Meter-Lagen geht der Regen in Schnee über. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen sieben und elf Grad Celsius, in Südmähren werden 13 Grad Celsius und ab 1000 Metern nur fünf Grad Celsius erreicht.

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Abgeordnetenhaus errichtet Untersuchungskommission zur Polizeireform

29-06-2016 10:55 | Markéta Kachlíková

Das tschechische Abgeordnetenhaus hat eine Untersuchungskommission zur Reform der Polizei errichtet. Sie soll Verdächte überprüfen, die mit dem Vorgehen des Polizeipräsidiums, der Polizisten von der Abteilung zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens und der Staatsanwaltschaft in Olomouc / Olmütz bei der umstrittenen Polizeireform verbunden sind. Die Kommissionsmitglieder werden an diesem Mittwoch gewählt. Die Kommission soll am Freitag ihre Arbeit aufnehmen und bis Oktober die Ergebnisse ihrer Ermittlungen veröffentlichen. 

Bus mit Schülern aus Tschechien geriet in Österreich in Brand

29-06-2016 10:00 | Markéta Kachlíková

Ein tschechischer Bus mit Schülern ist am Dienstag auf der Autobahn unweit von St. Gallen in Österreich in Brand geraten. Die Schülergruppe war auf der Heimreise vom Raftingkurs im Salzatal. Nach Medienberichten wurde beim Unglück niemand verletzt. Die 21 Reisenden, davon 16 Jugendliche, konnten sich selbst aus dem brennenden Fahrzeug retten. Der Fahrer hat sofort versucht, mit einem Handfeuerlöscher den Brand zu löschen, allerdings vergeblich. 60 Mann von den Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden löschten danach das Feuer. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört. 

EU-Kommission: Tschechien Bau umstrittener Verkehrsprojekte starten

29-06-2016 09:22 | Markéta Kachlíková

Tschechien darf den Bau von mehreren Verkehrsprojekten im kommenden Jahr starten. Den Baubeginn hat bisher die Tatsache blockiert, dass die Umweltverträglichkeitsprüfungen (EIA) bei vielen Projekten veraltet waren. Die Regierung hat eine Vereinbarung mit der EU-Kommission am Dienstag erreicht. Dies teilte Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) am Mittwoch mit. Er tauschte sich am Dienstag darüber mit dem EU-Ratspräsidenten Jean-Claude Juncker aus. Eine Bedingung für den Start der Projekte ist Sobotka zufolge eine sofortige Billigung der entsprechenden EIA-Gesetzesnovelle durch das tschechische Parlament. Diese liege den Abgeordneten bereits vor, so Sobotka. Nach den Sommerferien könnten die Baugenehmigungen erteilt, die Auswahlverfahren ausgeschrieben und im kommenden Jahr die Bauarbeiten gestartet werden. 

Sobotka: Europa muss Zusammenarbeit bei Terrorismusbekämpfung stärken

29-06-2016 09:05 | Markéta Kachlíková

Die jüngsten Angriffe in der Türkei hätten auf die Terrorgefahr aufmerksam gemacht, die man nicht unterschätzen und im Schatten der Brexit-Debatte nicht vergessen dürfe. Der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) sagte dies nach dem EU-Gipfel in Brüssel in der Nacht auf Mittwoch. Europa muss ihm zufolge die Zusammenarbeit unter einzelnen Mitgliedsstaaten im Kampf gegen den Terrorismus stärken.

Bei dem Selbstmordanschlag auf den Atatürk-Flughafen in Istanbul waren am Dienstagabend zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. Laut Angaben des tschechischen Außenministeriums befinden sich unter den Opfern höchstwahrscheinlich keine Tschechen. 

Parlament: Geschäfte müssen an Staatsfeiertagen geschlossen bleiben

28-06-2016 18:32 | Markéta Kachlíková

Große Geschäfte in Tschechien müssen künftig an sieben Staatsfeiertagen geschlossen bleiben. Das Abgeordnetenhaus hat den entsprechenden Senatsentwurf am Dienstag trotz dem Widerstand der konservativen Parteien unterstützt. Gegen die Regelung über Einschränkung der Öffnungszeiten hat in der Vergangenheit die tschechische Wirtschaftskammer protestiert, dafür waren die Gewerkschaften. 

Das Wetter am Mittwoch, 29. Juni

28-06-2016 18:25 | Markéta Kachlíková

Am Mittwoch ist es in Tschechien leicht bewölkt bis bewölkt, in Mähren und Schlesien anfangs noch heiter. Schauer, vereinzelt auch Gewitter sind möglich. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf Werte zwischen 24 und 28 Grad Celsius. In Höhenlagen um 1000 Meter maximal 19 Grad Celsius. 

Visegrád-Staaten: EU-Bürger nicht schlechter stellen als Briten

28-06-2016 18:00 | Markéta Kachlíková

Tschechien, Polen, die Slowakei und Ungarn haben die EU-Kommission aufgerufen, bei den bevorstehenden Verhandlungen über einen Austritt der Briten die eigenen Interessen nachdrücklich zu verteidigen. Europäische Bürger und Unternehmen dürften nicht schlechter gestellt werden als britische Bürger und Firmen, hieß es in einer am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Erklärung der sogenannten Visegrád-Staaten. Die künftigen Beziehungen müssten auf Gegenseitigkeit beruhen. Von der EU forderten die vier Regierungschefs eine stärkere Berücksichtigung der Vielfalt und der Einzelmeinungen unter den verbleibenden 27 Mitgliedsstaaten. Man müsse die tägliche Arbeit der EU auf Themen lenken, die Europa verbänden, forderten die Regierungschefs der V4. Themen, die trennten, würden das Vertrauen in die Institutionen und deren Handlungsfähigkeit untergraben, argumentierten sie. 

Verfassungsgericht: registrierte Partner dürfen Kinder adoptieren

28-06-2016 17:59 aktualisiert | Till Janzer

Erwachsene in einer registrierten Partnerschaft dürfen Kinder adoptieren. In diesem Sinne hat das Verfassungsgericht in Brno / Brünn am Dienstag entschieden. Das Prager Stadtgericht hatte sich im vergangenen Jahr in einem konkreten Streitfall an die Verfassungsrichter gewandt. Demnach hatte ein Mann, der in einer registrierten Partnerschaft lebt, das Rathaus des dreizehnten Prager Stadtbezirks um die Aufnahme in eine Liste potenzieller Adoptivväter gebeten. Das Amt und nachfolgend der Prager Magistrat lehnten dies ab. Sie verwiesen auf ein Gesetz, das Erwachsenen in einer registrierten Partnerschaft verbietet, Kinder zu adoptieren. Schwule oder Lesben, die Single sind, dürfen dies allerdings. Deswegen hatte der Mann eine Strafanzeige erstattet, das Stadtgericht unterbrach jedoch das Verfahren und rief das Verfassungsgericht an.Das Verfassungsgericht hat die entsprechende Bestimmung aus dem Gesetz gestrichen. Menschenrechtsminister Jiří Dienstbier (Sozialdemokraten) kündigte in Reaktion auf den Beschluss an, eine Novelle zum Gesetz über registrierte Partnerschaft der Regierung möglichst schnell vorzulegen. 

OKD-Insolvenz bedroht 6000 Arbeitsstellen bei Zulieferern

28-06-2016 17:01 | Markéta Kachlíková

Die Insolvenz des Kohleförderers OKD bedrohe mindestens 6000 Arbeitsstellen in Firmen, die ihre Waren und Dienstleistungen an die Förderfirma liefern. Dies gaben Vertreter der Wirtschaftskammer und der Regierungsbeauftrage für OKD Jiří Ciencala am Dienstag in Ostrava / Ostrau bekannt. Es gebe etwa 650 solche Firmen, etwa ein Drittel davon ist von der OKD völlig abhängig, hieß es weiter. Die Forderungen der Zulieferer bei der OKD sollen sich insgesamt auf bis zu zwei Milliarden Kronen (74 Millionen Euro) belaufen. Die Firma OKD hat Anfang Mai Insolvenz angemeldet. Im Insolvenzantrag informierte sie darüber, dass sie mehr als 650 Gläubigern über 17 Milliarden Kronen (630 Millionen Euro) schuldet und nicht imstande ist die Summe zurückzuzahlen. Der Wert des OKD Besitzes beläuft sich auf knapp 7 Milliarden Kronen (260 Millionen Euro). 

Tschechien hat nach Brexit keinen Grund zur schnelleren Euro-Annahme

28-06-2016 16:01 | Markéta Kachlíková

Für die Tschechische Republik gebe es keinen Grund, die Annahme der europäischen Gemeinschaftswährung nach dem Brexit zu beschleunigen. Der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) erklärte dies am Dienstag in Brüssel vor Journalisten. Manche Mitgliedsstaaten reagierten auf das Votum der Briten mit der Forderung, die europäische Integration einschließlich der gemeinsamen Euro-Währung zu vertiefen. Laut Sobotka darf niemand einen anderen Staat irgendwohin drücken. Tschechien sei daran interessiert, Kontakte zwischen der Euro-Zone und den Ländern zu pflegen, die mit dem Euro nicht zahlen, unterstrich er. Wie die EU-Kommission Anfang Juni bekannt gab, erfüllt Tschechien die Bedingungen für die Euro-Annahme noch nicht. Das Land nahm das Verfahren zum Wechselkursmechanismus ERM II noch nicht auf. 

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