Das Oberste Verwaltungsgericht erhält 61 Beschwerden über Präsidentschaftswahl

Das Oberste Verwaltungsgericht (NSS) hat vor Ablauf der gesetzlichen Frist 61 Beschwerden über die Präsidentschaftswahl erhalten. Die Beschwerden betreffen unter anderem die Wahlkampagne, die Finanzierung und Arbeit der Wahlkommissionen. Eine Frau aus Nový Knín bei Příbram kritisiert beispielsweise die Wahlkampagne der Anhänger von Miloš Zeman. Sie schreibt, dass vor der Wahl mit verschiedenen Angriffen auf die Kandidaten zu rechnen sei, das Verhalten von Zemans Fans habe mit der Demokratie jedoch nichts zu tun. Ein Mann aus Prag hält die Parole „Stopp für Immigranten und Drahoš“ für eine Verleumdung. Die Parole wurde auf Annoncen in der Tagespresse und auf den Billboards benutzt.

Das Oberste Verwaltungsgericht muss über alle Beschwerden innerhalb von 15 Tagen seit der Zustellung entscheiden.