Besorgnis in Tschechien wegen Škoda, VW dementiert Spekulationen

In Tschechien sorgen Medienberichte für Unruhe, wonach Volkswagen einen Teil der Škoda-Produktion in Fabriken außerhalb des Landes verlegen könnte. Industrieminister Jiří Havlíček sagte am Mittwoch, ihm sei nichts bekannt von einem solchen Plan. Laut dem leitenden Gewerkschaftsvertreter bei Škoda Auto, Jaroslav Povšík, ist eine Verlagerung der Produktion des Škoda-Topmodells Superb ins VW-Werk Emden im Gespräch. Das würde in Tschechien bis zu 2000 Arbeitsplätze kosten, so Povšík.

Ein Volkswagen-Sprecher sagte allerdings gegenüber der Presseagentur dpa, es handle sich um Spekulationen. Im Konzern werde keine solche Diskussion geführt, so der Sprecher.