Babiš: Čapí hnízdo war im Besitz meiner Kinder

Der tschechische Finanzminister Andrej Babiš (Ano-Partei) hat sich in einer Sondersitzung des Parlaments gegen den Vorwurf wehren müssen, als Geschäftsmann bei EU-Subventionen betrogen zu haben. Im Visier der Opposition stehen Millionen-Fördergelder für ein Luxus- Hotelressort Čapí hnízdo (Storchennest), die eigentlich für kleine und mittlere Unternehmen bestimmt waren. Er habe keinen Betrug begangen, erklärte der Milliardär. Zur Zeit der Gewährung der EU-Subventionen war das Ressort im Besitz seiner erwachsenen Kinder und des Bruders seiner Frau, gab Babiš vor Abgeordneten bekannt. Er bezeichnete die Causa Čapí hnízdo als eine beispiellose, massive, manipulative und sorgfältig geplante Kampagne gegen seine Person. Sie habe das einzige Ziel, dass er die Regierung und die Politik verlasse. Er sieht dafür keinen Grund, unterstrich Babiš.