Babiš bestreitet Behauptung über Rücknahme von Migranten aus Deutschland

Der tschechische Premier Andrej Babiš (Ano-Partei) widersprach einer Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa), wonach Tschechien zu den Staaten gehöre, die in Deutschland gestrandete Flüchtlinge wieder aufnehmen, falls sie zuvor in dem jeweiligen Land registriert wurden. Die dpa-Nachricht bezog sich auf einen Brief von Bundeskanzlerin Angela Merkel an die Spitzenpolitiker der christdemokratischen Koalitionspartner, die CSU und die SPD. Darin habe Merkel geschrieben, dass sie von 14 Ländern das Versprechen erhalten habe, auf Basis von Vereinbarungen über die beschleunigte Rückkehr von Migranten, diese Flüchtlinge von Deutschland zu übernehmen. In einer daraufhin abgegebenen Erklärung versicherte Premier Babiš, dass es mit Deutschland keine Verhandlungen in dieser Sache gegeben habe und dass sich die tschechische Regierung einem solchen Abkommen auch nicht anschließen werde. „Diese aufschreckenden Meldungen halte ich für völlig unsinnig. Wir planen keine Verhandlungen. Es gibt keinen Grund dafür. Wir lehnen dies grundsätzlich ab ", heißt es in der Erklärung des tschechischen Regierungschefs.