Babiš bekräftigt Standpunkt in Migrationskrise

Die Migrationskrise müsse außerhalb Europas gelöst werden. Dies sagte Tschechiens Premier Andrej Babiš am Montag nach Verhandlungen über die europäische Grenzschutzagentur Frontex. Babiš forderte eine Aufstockung der Grenzeinheiten. Derzeit würden die 1200 Beamten lediglich Migranten aus dem Meer fischen, so der Ano-Politiker. Man müsse aber gezielter gegen Schlepperbanden vorgehen.

Tschechien nimmt eine, im Gegensatz zu beispielsweise Deutschland, eine stark restriktive Position in Migrationsfrage ein. So lehnt Prag unter anderem verpflichtende Quoten zur Umverteilung von Migranten innerhalb der EU strikt ab.