Nachrichten Außenministerium fordert Tschechen auf, Reisen nach Brüssel zu verschieben

22-03-2016 14:32 aktualisiert | Martina Schneibergová

Das tschechische Außenministerium hat tschechische Bürger aufgefordert, sämtliche Reisen nach Brüssel zu verschieben. Es empfahl zudem, auch Reisen in andere Regionen Belgiens zu überlegen. Bürger, die sich in Brüssel befinden, erinnerte das Ministerium daran, dass in ganz Belgien die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen wurde.

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Naturliebhaber fordern besseren Schutz des tschechischen Böhmerwaldes

26-07-2016 14:11 | Lothar Martin

Mehr als 58 000 Menschen haben in einer Petition einen besseren Schutz des tschechischen Böhmerwalds (Šumava) gefordert. Das teilte die Naturschutzorganisation Hnutí Duha (Regenbogen-Bewegung) am Dienstag in Prag mit. Die weitere Bebauung der Mittelgebirgslandschaft nahe der Westgrenze des Landes mit Ferien- und Wochenendhäusern müsse gestoppt werden. Die Schutzgebiete müssten ausgeweitet und der Schutz der Natur vor die Bewirtschaftung des Waldes gestellt werden. Mit den Forderungen befasst sich nun der Petitionsausschuss des Senats, also der oberen Kammer des Parlaments. In den nächsten Monaten soll das tschechische Parlament über eine Novelle des Naturschutzgesetzes entscheiden. 

Urteil im Sterbehilfe-Prozess: Freispruch für Krankenschwester bestätigt

26-07-2016 11:37 | Markéta Kachlíková

Der Freispruch für eine der ungesetzlichen Sterbehilfe bezichtigte ehemalige Krankenschwester aus der Klinik in Rumburk / Rumburg ist rechtskräftig. In einem Prozess war sie beschuldigt worden, in den Jahren von 2010 bis 2014 in sechs Fällen den Tod von schwerkranken Patienten herbeigeführt zu haben. Das Berufungsgericht in Prag hat am Dienstag die Berufung der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen und somit das Urteil des Kreisgerichts in Ústí nad Labem / Aussig vom Januar bestätigt. Dieses Gericht sah es nicht als erwiesen an, dass die hauptverdächtigte Krankenschwester die schwerkranken Patienten durch eine Überdosis von Kaliumchlorid getötet habe. Die 50-Jährige war nach dem Tod einer Krebspatientin im vergangenen Juni in Verdacht geraten. 

Regierung plant Investitionen in Hubschrauber-Stützpunkt

26-07-2016 11:12 | Markéta Kachlíková

In die Erneuerung der Infrastruktur des Hubschrauber-Stützpunkts Náměšť nad Oslavou / Namiest an der Oslawa sollen in den nächsten vier Jahren rund 500 Millionen Kronen (18,5 Millionen Euro) investiert werden. Dies gab der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) am Dienstag bei seinem Besuch im Kreis Vysočina (Böhmisch-Mährische Höhe) bekannt. Um das Jahr 2020 sollen auch die dort noch genutzten russischen Hubschrauber durch neue Maschinen ersetzt werden, ergänzte der Regierungschef. Dies werde ein weiterer Schritt sein auf dem Weg, das russische Militärgerät aus den Beständen der Tschechischen Armee zu entfernen, so Sobotka. Die neuen Hubschrauber sollen zur Verteidigung der Tschechischen Republik und zu Auslandsmissionen eingesetzt werden, aber ebenso bei Rettungsoperationen. Am Fliegerhorst in Náměšť nad Oslavou sind derzeit sechzehn Transporthubschrauber Mi-171Š und zehn Kampfhubschrauber Mi-24/35 untergebracht. 

Prag führt Einfuhrkontrollen zu gebietsfremden Tieren ein

26-07-2016 10:24 | Markéta Kachlíková

Tschechien wird ab August Kontrollen zur Einfuhr von gebietsfremden Tierarten einführen. Dies gab der Sprecher der Staatlichen Veterinärverwaltung (SVS), Petr Pejchal, am Dienstag bekannt. Die Kontrollen werden von Tierärzten auf dem Flughafen in Prag vorgenommen. Überprüft wird vor allem, ob die Tiere invasiv sind oder nicht. Eine entsprechende Richtlinie wurde im Juli von der EU-Kommission gebilligt. Dadurch soll verhindert werden, dass durch die übermäßige Vermehrung dieser Tierarten die Biodiversität und die Ökosysteme in Europa bedroht werden. Auf der Liste der verbotenen Tiere stehen unter anderem die Rotwangen-Schmuckschildkröte, Biberratten sowie einige Fische, Krustentiere und Wirbellose. Bei nichterlaubter Einfuhr in die Tschechische Republik drohen Geldstrafen in Höhe von 20.000 bis zu einer Millionen Kronen, das sind 740 bis 37.000 Euro. 

EU-Türkei-Abkommen: Tschechien nimmt 80 Flüchtlinge auf

26-07-2016 09:07 | Markéta Kachlíková

Tschechien wird 80 syrische Flüchtlinge aufnehmen, die derzeit in türkischen Flüchtlingslagern leben. Die Aufnahme der Migranten erfolgt auf der Basis des EU-Türkei-Abkommens, bestätigte die Sprecherin des tschechischen Innenministeriums, Hana Malá, am Dienstag der Tageszeitung „Lidové noviny“. Das genaue Datum des Transfers wurde nicht genannt. Laut dem Regierungsbericht über die Migration sollen die Syrer bis Ende Oktober in Tschechien ankommen. Tschechien habe bereits Listen mit den interessierten Personen erhalten, die derzeit von Sicherheitsdiensten überprüft würden, schreibt „Lidové noviny“. Dem Flüchtlingsabkommen vom März zufolge soll die Türkei die nach Griechenland illegal eingereisten Migranten der EU abnehmen; dafür dürfen Syrer aus den Flüchtlingslagern in der Türkei legal nach Europa einreisen. Bisher wurden etwa 800 Flüchtlinge im Rahmen des Abkommens umgesiedelt. 

Das Wetter am Dienstag, 26. Juli

25-07-2016 19:05 | Markéta Kachlíková

Am Dienstag ist es in Tschechien nach Frühnebel meist leicht bewölkt bis bewölkt. Im Tagesverlauf örtlich mit Schauern oder auch Gewittern, vereinzelt mit heftigen Regenfällen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei Werten zwischen 25 und 29 Grad Celsius. In Höhenlagen um 1000 Meter werden maximal 21 Grad Celsius erreicht. 

Polizeibericht: Kriminalität in Tschechien sinkt

25-07-2016 19:02 | Markéta Kachlíková

Die Kriminalität in Tschechien ist im ersten Halbjahr 2016 um 11,6 Prozent gesunken. Die Polizei hat insgesamt 115.314 Straftaten registriert. Die Zahl der bisher aufgeklärten Fälle liegt bei 43,5 Prozent, das ist der gleiche Anteil wie im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Statistiken wurden am Montag von der Polizei veröffentlicht. Von Januar bis Juni wurden in Tschechien 7735 Gewalttaten gemeldet, das waren 737 Fälle weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der leichteren Delikte ging zurück. Im vergangenen Jahr sank die Kriminalität hierzulande um 14,2 Prozent auf insgesamt 247.628 Straftaten. Gründe dafür sind laut der Polizei das ökonomische Wachstum, die sinkende Arbeitslosenrate, der höhere Lebensstandard und eine bessere Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. 

Christliche Iraker aus Tschechien finden Kirchenasyl in Herrnhut

25-07-2016 18:58 | Markéta Kachlíková

Siebzehn Mitglieder einer irakischen Großfamilie, die nach der Zurückweisung ihres Asylantrags in Deutschland nach Tschechien abgeschoben werden sollten, leben derzeit in Herrnhut in Sachsen. Die dortige Evangelische Brüder-Unität hat ihnen ein zeitbegrenztes Kirchenasyl erteilt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur ČTK mit Berufung auf die Sächsische Zeitung. Grund für die Erteilung des Kirchenasyls ist laut der Kirchengemeinde die drohende Abschiebung zurück in den Irak, die für die Christen eine lang andauernde Haft, Folter oder gar den Tod nach sich ziehen kann. Die Familie war gemeinsam mit weiteren Irakern christlichen Glaubens im Februar in einem Projekt der tschechischen Regierung aus dem Irak ausgeflogen worden. Da sie sich in Tschechien aber nicht willkommen fühlten, waren sie nach Sachsen weitergereist und hatten in Deutschland Asyl beantragt. 

Bayern-Basketballer verpflichten Center Balvín

25-07-2016 18:00 | Markéta Kachlíková

Der tschechische Basketballer Ondřej Balvín wechselt zum Basketball-Bundesliga FC Bayern München. Der Center kommt vom spanischen Spitzenclub Baloncanestro Sevilla und erhält beim deutschen Meister von 2014 einen Vertrag bis 2018 mit einer Option für ein weiteres Jahr. Er werde für das Team mit seinem Enthusiasmus, seiner Präsenz und seiner Athletik eine wertvolle Verstärkung sein, sagte FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic. Der 23-jährige tschechische Nationalspieler meinte, seine Stärke sei das Pick and Roll, sicherlich auch der Dunking, dazu Rebounds und gute Defense - das seien die Dinge, mit denen er der Mannschaft helfen wolle. 

Erste tschechische Sportler ziehen ins olympische Dorf

25-07-2016 17:06 | Markéta Kachlíková

Die ersten tschechischen Sportler sind in das olympische Dorf in Rio de Janeiro gezogen. Unter den ersten Athleten waren die Kanuten Kateřina Kudějová a Jiří Prskavec, die auch mit großen Medaillen-Chancen angereist sind. Im Unterschied zu manchen anderen Delegationen hat sich das Team Tschechiens über keine großen Mängel bei der Ausstattung ihrer Unterkünfte beschwert. Alles sei relativ in Ordnung. Die Zimmer seien vorbereitet, man könne dort wohnen, es gebe keine großen Probleme, teilte Tomáš Houska vom Nationalteam der Nachrichtenagentur ČTK mit. 

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