Ausgaben für Grundsicherung deutlich gesunken

Die Ausgaben des tschechischen Staates für Grundsicherung sind in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Von Januar bis September wurden 5,7 Milliarden Kronen (220 Millionen Euro) für Bedürftige aufgewendet, wie aus einem Bericht des Ministeriums für Arbeit und Soziales hervorgeht. Dies sind rund 20 Prozent weniger als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Hintergrund ist die positive konjunkturelle Entwicklung und die niedrige Arbeitslosenquote im Land.

Auch die Gesamtzahl der Leistungsempfänger ist gesunken: In diesem September lag sie bei knapp 140.000, vor einem Jahr hatte sie noch bei 185.000 gelegen. Die Grundsicherung orientiert sich am sogenannten Lebensminimum. Das wird hierzulande mit 3410 Kronen (130 Euro) angegeben. Nicht dazu gehören die Mietkosten.