Abgelehnte Asylanträge: 30 chinesische Christen verklagen Tschechien

Weil sie in Tschechien keinen subsidiären Schutz erhalten haben, haben mittlerweile 30 chinesische Christen das Innenministerium verklagt. Die Klagen wurden beim Kreisgericht im ostböhmischen Hradec Králové / Königgrätz eingereicht, wie das Nachrichtenportal Novinky.cz am Freitag berichtete.

Rund 80 chinesische Christen waren im Jahr 2016 nach Tschechien geflüchtet und hatten hier einen Asylantrag gestellt. Bis Anfang des Jahres lehnte das Innenministerium die meisten der Anträge ab. Die Anwälte der chinesischen Flüchtlinge glauben aber, dass nicht jedes Gesuch einzeln geprüft wurde. Laut Menschenrechtlern drangsaliert das Regime in Peking die Christen im eigenen Land.