16+1-Gipfel in Budapest: Sobotka trifft auf Chinas Premier

Spitzenpolitiker aus 16 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie aus China kommen am Montag zu einem Wirtschaftsgipfel in Budapest zusammen. Für Tschechien ist dabei der scheidende Premier Bohuslav Sobotka (Sozialdemokraten) nach Ungarn gereist. Auf seinem Programm steht neben der Teilnahme am Gipfel und an einem anschließenden Unternehmerform auch ein bilaterales Gespräch mit dem chinesischen Premier Li Keqiang.

Die Länder der sogenannten 16+1-Initiative seien in Partner innerhalb dieses Formats, sagte Sobotka vor seiner Abreise vor Journalisten. Gleichzeitig aber seien auch Konkurrenten etwa in Bezug auf chinesische Investitionen, so der Regierungschef weiter. Die Tschechische Republik habe andere Länder etwa bei direkten Flugverbindungen mit China deutlich überholt, unterstrich er.

Die Gruppe 16+1 ist auf Initiative Chinas 2012 mit dem Ziel entstanden, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen. Kommendes Jahr will Tschechien Gastgeber für die 16+1-Konferenz für zivile Luftfahrt und Arzneimittel sein.