Kultursalon Abgründe totalitärer Vergangenheit: der Film „Pouta“/„Fesseln“
Die Tschechoslowakei 1981: Der Kommunismus scheint unbesiegbar, man konzentriert sich auf das Privatleben, ein Gefühl der Lähmung hat die gesamte Gesellschaft erfasst. Höchst agil sind dagegen die Mitarbeiter der Staatssicherheit, der Statní bezpečnost (StB): Bis in die Intimsphäre der Menschen dringen sie vor, beobachten, notieren, drohen. Diese Zeit hat der Regisseur Radim Špaček filmisch eingefangen - der atmosphärisch dichte Thriller „Pouta“ („Fesseln“) über den StB-Mitarbeiter Antonín Rusnák läuft gerade in den tschechischen Kinos.
„Pouta“ (Foto: www.pouta-film.cz)
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