Forum Gesellschaft „Und plötzlich hatte ich einen Millionen-Etat“ – der Galerist Jiří Švestka
Während der kommunistischen Zeit haben zahlreiche Tschechen ihr Land verlassen, sind emigriert. Weil sie politisch verfolgt wurden, weil ihnen die Verhältnisse zu eng wurden und oft genug war es beides. Manche gingen in die unmittelbaren Nachbarländer Deutschland oder Österreich, andere nach Übersee in die Vereinigten Staaten. Der Kunsthistoriker Jiří Švestka hatte beides im Sinn und ist am Ende in Deutschland gelandet. Dort hat er in den 80ern rasant Karriere gemacht. Heute ist Jiří Švestka einer der wichtigsten Galeristen und Kunstvermittler in der tschechischen Kunstbranche. Vor gut einem halben Jahr hat er auch eine Galerie in Berlin eröffnet. Dort hat ihn Christian Rühmkorf vor kurzem besucht.
Michal Pěchouček: 'Zeit fürs Bett' (Foto: www.jirisvestka.com
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