Forum Gesellschaft Finanzierungskrise im tschechischen Gesundheitswesen
Die tschechische Medizin genießt international einen guten Ruf, ist aber auch extrem kostpielig: Das hiesige Gesundheitssystem steckt bis über beide Ohren in Schulden, in den vergangenen zwölf Jahren haben sich die Ausgaben mehr als verdreifacht. In keinem anderen Ressort hat es in den vergangenen zwei Jahren so häufig Ministerwechsel gegeben wie hier, allein im vergangenen Jahr versuchten drei verschiedene Minister und Ministerinnen, die zunehmende Verschuldung zu stoppen - ohne Erfolg. Um eine Lösung der Situation herbeizuführen, hat Ministerpräsident Jiri Paroubek in den vergangenen Wochen zahlreiche Krisensitzungen einberufen. Über die verschiedenen Positionen und Lösungsmodelle, die dabei vorgestellt wurden und über die Hintergründe der gegenwärtigen Finanzkrise im Gesundheitswesen erfahren Sie mehr von Silja Schultheis.
Ex-Gesundheitsminister Jozef Kubinyi
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