Kapitel aus der Tschechischen Geschichte Virtuell (wieder)vereint – Sudetendeutsche Archivalien im Internet

26-06-2010 | Patrick Gschwend

Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg hat nicht nur demographische und wirtschaftliche Lücken gerissen, die bis heute sichtbar sind. Auch in den tschechischen Archiven klaffen gewaltige Lücken, denn die Vertriebenen haben viele ihrer historischen Dokumente mitgenommen. Die sudetendeutschen Archivbestände in Tschechien und Bayern wieder zusammenzuführen ist das Ziel eines Projektes des bayerischen Hauptstaatsarchivs in München und des Staatlichen Bezirksarchivs in Cheb / Eger. Karel Halla, der Leiter des Archivs in Cheb, erklärt das Projekt im Interview mit Radio Prag genauer.

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