Kapitel aus der Tschechischen Geschichte Pavel Tigrid – Ein Leben im Visier des kommunistischen Geheimdienstes

06-03-2010 | Patrick Gschwend, Anna Kubišta

Zu den abscheulichen Methoden des tschechoslowakischen kommunistischen Staatssicherheitsdienstes StB gehörte auch die Entführung von Regimekritikern im Ausland. Das ist schon länger bekannt. Meist verschleppten die Agenten ihre Opfer aus Deutschland und Österreich. Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde die Praxis jedoch zu riskant, und der StB verzichtete auf die Entführungen. Eine Ausnahme wollte man jedoch im Fall des Publizisten und Schriftstellers Pavel Tigrid machen.

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