Berufsschulen

In Tschechien gehen die Aufnahmeverfahren an die Schulen der Sekundarstufe zu Ende. Die meisten Bewerber – uchazeči haben in dieser Woche ihr Urteil erfahren: aufgenommen – přijat beziehungsweise přijata, oder nicht aufgenommen – nepřijat beziehungsweise nepřijata. Nun müssen die Erfolgreichen noch an der gewählten Schule eine Einschreibungsurkunde abgeben – zápisový lístek.

Auszubildender und Meister - učeň a mistr (Foto: wistechcolleges via Foter.com / CC BY-NC-ND)Auszubildender und Meister - učeň a mistr (Foto: wistechcolleges via Foter.com / CC BY-NC-ND) Auch unsere Miniserie geht mit der heutigen Folge mit der letzten Kategorie der weiterführenden Schulen zu Ende. Eine spezielle Art ist die Berufsschule – střední odborné učiliště. Umgangssprachlich nennt man sie učňák. Die Lehrzeit dauert dort in der Regel zwei oder drei Jahre. Man bereitet sich auf einen konkreten Beruf vor – povolání. Ein Auszubildender an der Berufsschule heißt – učeň, eine Auszubildende ist eine učnice. Auch an den Berufsschulen in Tschechien gibt es Unterricht in den allgemeinen Fächern. Zusätzlich gibt es aber die Fachausbildung – odborný výcvik, die von einem Meister – mistr beziehungsweise einer Meisterin – mistrová betreut wird.

Die Berufsschule wird nicht mit dem Abitur abgeschlossen, sondern mit einer Abschlussprüfung – závěrečná zkouška. Die Absolventen erhalten eine Lehrurkunde – výuční list. Die Abgänger sind dann vor allem für handwerkliche Berufe qualifiziert. Außerdem können sie in einem Aufbaustudium – nástavbové studium das Abitur erreichen. Auf Wiederhören in einer Woche! Na slyšenou za týden!

Ab Sonntag bis zum darauf folgenden Samstag können Sie abstimmen, welcher Song aus der Woche Ihnen am meisten gefallen hat. (mehr...)