Radiotechnik schmückt QSL-Karten 2018

Rückblick auf das vergangene Jahr 2017 und Wünsche für 2018.

Foto: Khalil Baalbaki, Archiv des Tschechischen RundfunksFoto: Khalil Baalbaki, Archiv des Tschechischen Rundfunks Viele von Ihnen haben sich sicher mit Spannung gefragt, welche Motive die QSL-Karten im neuen Jahr haben werden. Jetzt können wir dies verraten: Auf der neuen Serie finden Sie Motive aus der Radiotechnik. Es sind Aufnahmen von Geräten und Einrichtungen, die im kleinen Museum des Tschechischen Rundfunks zu sehen sind. Dazu gehören unter anderem ein altes Tonaufzeichnungsgerät, ein Schneidegerät, eine Zeitdienstanlage aus dem Jahr 1941, aber auch ein zeitgenössisches Mischpult und ein moderner Übertragungswagen des Tschechischen Rundfunks. Schreiben Sie uns bitte weiterhin Ihre Empfangsberichte, dann erhalten Sie jeweils eine der acht QSL-Karten zum Thema Radiotechnik. Ich bin mir sicher, dass unsere diesjährige Sammlung Ihnen gefallen wird.

Und nun zu Ihren Briefen und Zuschriften, liebe Hörerinnen und Hörer. Nur wenige Stunden vor dem Ende des alten Jahres hat Heinrich Eusterbrock aus Kaufbeuren uns geschrieben:

Foto: Igor Owsjannykow, Pixabay / CC0Foto: Igor Owsjannykow, Pixabay / CC0 „Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann hat das Jahr 2018 sicherlich schon begonnen. Deshalb wünsche ich Ihnen allen zusammen auch auf diesem Wege nochmal ein gutes Neues Jahr. Mögen Ihnen Glück, Erfolg, Zufriedenheit und vor allen Dingen Gesundheit beschieden sein. Diese Wünsche schließen Ihre Familien selbstverständlich ein.“

Herr Eusterbrock bedankt sich für den Neujahrsgruß und zugleich für alle Sendungen, die Radio Prag im Jahr 2017 ausgestrahlt hat:

„Aus Ihren interessanten und gut recherchierten Beiträgen kann man viel über Ihr Land und seine Bewohner lernen. Und deshalb höre ich Auslandssender wie den Ihren. Und da ist es mir egal, ob über Kurzwelle oder Internet. Hauptsache, Sie verbreiten überhaupt Nachrichten direkt aus Ihrem Land. Die Alternative, gar nicht mehr zu senden, wäre meines Erachtens die allerschlechteste. Also, machen Sie bitte so weiter.“

Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio PragFoto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag Wie viele andere Hörer bedankt sich Herr Eusterbrock besonders bei unserer Kollegin Marie Pittnerová für die – wie er schreibt – immer schnelle und freundliche Beantwortung der Post.

„Und jedes Mal legt sie noch ein kleines Radio-Prag-Souvenir zu den Karten in den Umschlag. Ich meine: Das ist spitze, Frau Pittnerová!!!“

Reiner Holtmann aus Hamm schrieb auch kurz vor Jahresschluss:

„Auch wenn ich mich nur selten melde, möchte Ich Ihnen zusichern, dass Ich auch weiterhin regelmäßig Ihre informativen und anregenden Sendungen höre. Zumeist höre ich die Sendungen über Podcast von der Plattform Radio EU 360.“

Glück, Erfolg, Zufriedenheit und vor allen Dingen Gesundheit

Einen guten Rutsch ins Jahr 2018, Glück und Gesundheit, sowie Erfolg wünscht auch Franz Schanza, für viele schöne Radiostunden bedankt sich Dietmar Wolf aus Hammelburg. Liebe Wünsche und Dankesworte haben wir auch bekommen von: Martin Gittig, Andreas Fessler, Dieter Feltes, Henry, Sarah, Katja und Ralf Ladusch aus Cottbus, Birgit Denker und Siegbert Gerhard aus Frankfurt am Main, Lutz Winkler aus Schmitten im Taunus, Hans-Joachim Pellin aus Lübz, Martina und Bernd Pohl aus Überlingen, Günter Pickert aus Zirndorf, Stefan Druschke aus Kerpen, Joachim Thiel aus Wuppertal, Horst und Monika Kuhn aus Hamburg, Karl Heinz Grüttner aus Nobitz, Erhard Lauber aus Berleburg-Girkhausen, Erich Kröpke aus Magdeburg, Bernd und Ilona Henze, Jutta und Kurt-J. Przystupa aus Duisburg und vielen Weiteren mehr. Wir bedanken uns bei allen sehr herzlich!

Achim Kissel aus Duisburg wünscht uns zum Jahreswechsel „alles erdenklich Gute“. Ansonsten bilanziert er in seinem Brief das alte Jahr. Dabei weiß er auch die moderne Technik zu schätzen:

Illustrationsfoto: Jan Rosenauer, Archiv des Tschechischen RundfunksIllustrationsfoto: Jan Rosenauer, Archiv des Tschechischen Rundfunks „In den vergangenen Wochen hörte ich wieder regelmäßig Ihre Sendungen als Podcasts von radio360.eu. Wie gut, dass es diese Möglichkeit gibt, denn wegen der Störungen durch die benachbarte Haupt-Eisenbahnstrecke wäre der Empfang auf Mittel- und Kurzwelle heute praktisch nicht mehr möglich. UKW geht noch, aber mit meiner Satellitenempfangsanlage schaue ich inzwischen nicht nur fern, sondern höre auch Radiosender. Vor einigen Jahren waren viele Auslandssender über Satellit Astra bei WRN zu hören, darunter auch Radio Prag. Dabei war man allerdings immer an die feste Sendezeit gebunden. Da gefällt mir die Möglichkeit mit den Podcasts besser, denn die mp3-Dateien kann ich hören, wann ich Zeit finde.“

In Tschechien gebe es inzwischen eine neue Regierung, stellt Herr Kissel fest – und fährt fort:

„Ich hoffe, dass auch diese die guten Beziehungen zwischen unseren Ländern aktiv pflegt. Die sehr schöne gemeinsame Initiative von Tschechien und Sachsen, um die Bergwerksregion Erzgebirge zum Weltkulturerbe erklären zu lassen, ist ein Beispiel für die guten Beziehungen. In Ihren Sendungen haben Sie auf das Jubiläum der Trennung Tschechiens und der Slowakei hingewiesen. Diese Trennung habe ich als Außenstehender nicht so recht verstanden. Waren es hauptsächlich wirtschaftliche Ursachen? Spielten kulturelle Unterschiede eine Rolle? Es gibt Beispiele für ethnische Spannungen in verschiedenen europäischen Staaten, siehe Katalonien, Schottland oder Belgien mit Flamen und Wallonen. Ich glaube, oft nährt das Gefühl einer wirtschaftlichen Benachteiligung solche Konflikte.“

Foto: Pixabay, Public DomainFoto: Pixabay, Public Domain Wir hoffen, dass wir mit unseren Sendungen zum Jubiläum des Zerfalls der Tschechoslowakei Ihre Fragen beantwortet haben. Es waren vor allem die Slowaken, die sich in der Tschechoslowakei als Bürger zweiter Klasse gefühlt und den tschechischen Zentralismus beklagt haben. Sie wollten die Selbstbestimmung und haben sich einen eigenen Staat gewünscht.

„Salz in der Suppe“

Für die gute Zusammenarbeit und die Freundschaft bedanken sich Ute und Michael Lindner aus Gera. Und zudem auch für unser deutschsprachiges Programm, das für sie wo etwas wie das „Salz in der Suppe“ sei:

Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio PragFoto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag „Es ist für uns ein Stück wertvolle Lebensqualität, so oft wie möglich Ihre Sendungen zu verfolgen, um Informationen und Unterhaltung aus Ihrem Land genießen zu können. So können wir ab und zu dem stressigen Alltag entfliehen.“

Natürlich sei das Jahr 2017 nicht nur positiv verlaufen, sondern es habe einer Sinuskurve mit vielen Höhen und Tiefen geglichen, schreiben Ute und Michael Lindner. Zu den schönsten Ereignissen hätten die Urlaubstage sowie die Stunden mit ihren Kindern und ihrem Enkel gezählt. Ganz im Gegensatz zu diesen Glücksmomenten sehen sie aber die momentane politische Weltlage.

„Der Weltfrieden hängt wieder einmal an einem seidenen Faden. Überall gibt es Armut, Hungersnöte, Vertreibungen, Terror und kriegerische Auseinandersetzungen, die den Frieden gefährden. Dann die Wahl des neuen US-Präsidenten Trump, der mit seiner verantwortungslosen und abenteuerlichen Politik keineswegs zum Weltfrieden beiträgt. Nicht zuletzt das ernüchternde Ergebnis der Bundestagswahlen, die den Einzug der rechtspopulistischen AfD in den Bundestag zur Folge hatte. Ja, das sind nur einige Beispiele an Ereignissen, die uns tief bewegt und sehr nachdenklich gestimmt haben. Irgendwie scheint die Welt aus den Fugen zu geraten.“

Horst Cersovsky aus Sangerhausen hat die besten Wünsche für ein gesundes glückliches Neues Jahr geschickt und schreibt dazu:

Erzbergbau hat im Erzgebirge eine lange Tradition (Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag)Erzbergbau hat im Erzgebirge eine lange Tradition (Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag) „Ich hoffe, dass im Jahr 2018 die deutschen Sendungen von Radio Prag weiterhin zu hören sind. Auch wenn nur das Internet als Übertragungsweg verfügbar ist, wünsche ich, möglichst regelmäßig das Programm abzurufen. Vielen Dank für die Sendungen im alten Jahr und die besten Wünsche an alle Mitarbeiter!“

Ralf Urbanczyk aus Eisleben hat, wie üblich, seinem Brief auch einen interessanten Kommentar beigefügt:

„Den in den Nachrichten erwähnten Antrag auf Anerkennung der Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge als Unesco-Welterbe finde ich eine gute Idee. Es gibt kaum vergleichbare Gebiete, in denen seit dem frühen Mittelalter so viele unterschiedliche Erze abgebaut und verarbeitet wurden. Dort im Erzgebirge wurde der Grundstein für den modernen Erzbergbau und die Metallurgie gelegt. Nicht nur, dass es aus allen Zeitabschnitten mehr oder weniger gut erhaltene Gruben und Industriedenkmale gibt, auch die Städte und Dörfer strahlen noch immer etwas vom Reichtum der Vergangenheit aus. Ein Besuch in dieser Region lohnt sich immer, sowohl auf der deutschen als auch auf der tschechischen Seite der gemeinsamen Grenze.“

Sandro Blatter aus Uster schreibt:

„Zum letzten Mal melde ich mich im Jahre 2017. Aber ich habe mir vorgenommen, auch im kommenden Jahr regelmäßig in Ihre Programme hineinzuhören und mich regelmäßig zu melden. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die in diesem Jahr produzierten Programme bedanken. Viele Themen würde ich hier sonst gar nicht erfahren. Vor allem, wenn es um sehr lokale tschechische oder regionale Themen geht.“

Quizfrage

Karpfen kommt an Heiligabend auf die Tische in Tschechien (Foto: Chris RubberDragon, CC BY-SA 2.0)Karpfen kommt an Heiligabend auf die Tische in Tschechien (Foto: Chris RubberDragon, CC BY-SA 2.0) Und das war’s für heute. Wir werden das Hörerforum regelmäßig jeden ersten Dienstag im Monat senden. Falls wir ausreichend Briefe von Ihnen bekommen, werden wir noch eine zweite Hörerpostsendung im Monat ins Programm aufnehmen. Wie Sie gewohnt sind, machen wir auch 2018 mit unserem Quiz weiter. Verabschieden wollen wir uns heute mit der Frage für den Januar. Sie lautet:

Welcher Ort ist seit 1921 offizieller Sommersitz des tschechischen (früher: tschechoslowakischen) Staatspräsidenten?

Schicken Sie uns die Antwort an die E-Mail-Adresse cr@radio.cz.

Im Dezember haben wir gefragt, welcher Fisch traditionell an Heiligabend auf die Tische in Tschechien kommt. Es ist natürlich der Karpfen. Richtig geantwortet hat auch Irene Neumann aus Deutschland, sie erhält einen Sachpreis von uns.

Und damit möchten wir uns für heute verabschieden. Auf ihre Zuschriften warten wir unter der Adresse: Radio Prag, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik. Mails schreiben können Sie uns an deutsch@radio.cz. Auf Wiederhören!