Begegnungen Tagebücher von Petr Ginz
Der Genozid an den Juden während des Zweiten Weltkriegs bleibt auch sechzig Jahre nach dem Kriegsende ein Thema, das starke Emotionen weckt. Die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis stellt eine unvorstellbare Tragödie eines Volkes dar, deren Folgen in verschiedenen Bereichen bis heute deutlich sind und auch künftig nicht zu übersehen sein werden. Um den Holocaust als eine historisch dokumentierte und analysierte Tatsache und zugleich als eine Warnung im Gedächtnis der Menschheit zu bewahren, präzisieren renommierte Wissenschaftler immer noch Fakten, die mit dem Funktionieren des mörderischen Mechanismus in Hitler-Deutschland zusammenhingen. Die stärkste Aussage über die Kriegsjahre wird jedoch durch authentische Zeugnisse vermittelt. Mehr über ein solches Zeugnis hören Sie in der folgenden Ausgabe der Begegnungen von Martina Schneibergova und Menno van Riesen:
Vladislav Zadrobilek (Foto: Elena Horalkova)
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