Archiv: Wissenschaft und Technik | Wissenschaft Wissenschaft
Innovation: Tschechien und Sachsen sollten Produkte und Baugruppen gemeinsam entwickeln
„Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation“ – mit diesem Thema befasste
sich der wirtschaftspolitische Workshop namens „Štiříner
Gespräche“, den die Konrad-Adenauer-Stiftung Prag und die
Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer vor zwei Wochen
veranstaltet haben. Lothar Martin war für Radio Prag vor Ort und hat viele
interessante Aspekte, die auf Schloss Štiřín bei Prag erörtert wurden,
zusammengetragen. mehr...
Tschechien hat modernste Forschungszentren, aber nur wenig Spitzenforscher
Die „Štiříner Gespräche“ sind ein wirtschaftspolitischer Workshop
mit Parlamentariern, Journalisten und Wirtschaftsvertretern. Am Dienstag
wurde er zum 15. Mal auf Schloss Štiřín bei Prag veranstaltet. Die von
der Konrad-Adenauer-Stiftung Prag und der Deutsch-Tschechischen Industrie-
und Handelskammer organisierte Veranstaltung stand diesmal unter dem Thema
„Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Kreativität“. mehr...
Tschechische Akademie der Wissenschaften: Chancen für Top-Forscher aus dem Ausland
In der Tschechischen Republik gibt es neben den klassischen Hochschulen
eine weitere Forschungsinstitution: die Akademie der Wissenschaften. Sie
betreibt wissenschaftliche Grundlagenforschung und berät die Regierung in
Sachen Forschung und Entwicklung. Seit 2011 hat sich für die
Beschäftigten dort einiges geändert, denn es wurden leistungsgerechte
Beurteilungen eingeführt und die Laufzeit der Arbeitsverträge an
bestimmte Leistungen gebunden. Zudem möchte der Vorsitzende die Akademie
internationalisieren und ausländische Spitzenforscher nach Tschechien
holen. Radio Prag hat mit drei deutschsprachigen Forschern gesprochen, die
bereits in Tschechien arbeiten. mehr...
Neue Methode gegen Alkoholsucht – allmähliche Entwöhnung
Tschechische Fachärzte wollen den Kampf gegen Alkoholsucht erfolgreicher
gestalten. Ein neues Konzept soll dazu beitragen, dass sich mehr Menschen
einer Entzugsbehandlung unterziehen. mehr...
Tschechische Herzpatienten erhalten als erste Schrittmacher ohne Drähte
Seit 1958 werden Herzschrittmacher implantiert. Das erste Modell war so
groß wie ein Eishockey-Puck. Nun gibt es eine revolutionäre Neuerung: ein
Schrittmacher ohne Elektroden, also ohne Drähte. Tschechien ist das erste
Land, in dem Patienten dieses neue Gerät erhalten. Es ist das Modell einer
amerikanischen Firma, an dessen Entwicklung auch Ärzte aus Prag gearbeitet
haben. mehr...
15 Jahre Lungentransplantationen in Tschechien
Das Transplantationszentrum in der Uni-Klinik in Prag-Motol ist die einzige
Einrichtung in Tschechien, in der Lungen transplantiert werden. In
Tschechien erhalten etwa 20 Menschen jährlich eine neue Lunge, auf der
Warteliste stehen aber rund 40 Patienten pro Jahr. Kommendes Jahr soll eine
neue Methode eingeführt werden, die es ermöglicht, eine größere Zahl an
Organen für Transplantationen zu nutzen. mehr...
Gamma-Knife hilft seit 20 Jahren Patienten in Tschechien
Seit 20 Jahren hilft es, das Leben von Patienten in Tschechien zu retten:
das so genannte Gamma-Knife. Dieses Strahlentherapiegerät ist eines von
250 in der Welt und wurde dank einer landesweiten Geldsammlung Anfang der
1990er Jahre beschafft. mehr...
Tschechische Wissenschaft mehrheitlich von Privatsektor getragen
Das Tschechische Statistikamt hat wieder einmal seine Excel-Tabellen
sprechen lassen. Demnach hat die tschechische Wissenschaft im vergangenen
Jahr ein Fünftel mehr Geld erhalten – im europäischen Vergleich ist sie
aber noch immer unterfinanziert. mehr...
Trinkwasser: Forschungsprojekt will Fremdstoffe erfassen
Es ist heiß zurzeit in Tschechien und Abkühlung verspricht ein Sprung in
das kühlende Nass oder ein Schluck klares Wasser. Die Wasserqualität der
Seen und Schwimmbäder wird in Tschechien regelmäßig kontrolliert und
überwacht. Nun gibt es ein Projekt der Universität Brünn, das die Anzahl
von chemischen Fremdstoffen im Wasser katalogisieren und beobachten soll. mehr...
Ballonflug über Aussig: Vor 100 Jahren wurde kosmische Strahlung entdeckt
Vor genau 100 Jahren, am 7. August 1912 stieg ein großer Ballon von der
nordböhmischen Stadt Aussig auf und erreichte eine Höhe von über 5000
Metern. Im Ballon saß der österreichische Physiker Victor Franz Hess. Er
führte im Korb Messungen durch, die zur Entdeckung der so genannten
kosmischen Strahlung führten. 1936 wurde ihm dafür der Nobelpreis
verliehen.
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