Archiv: Wissenschaft und Technik | Informationstechnik Informationstechnik
Hörerbesuch – Elbeausbau - Fremdenlegion
Wir haben wieder unseren prall gefüllten Postkasten geöffnet. Was wir
darin so alles gefunden haben wollen wir Ihnen auch diesmal nicht
vorenthalten. Außerdem: Ein Stammhörer zu Gast im Funkhaus.
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EU-Studie: Tschechischer Verbraucher nimmt Recht auf Reklamation nur selten wahr
Waren und Dienstleistungen sollten sich einer regen Nachfrage unter den
Verbrauchern erfreuen. Was aber ist, wenn der Verbraucher mit der ihm
angebotenen Qualität nicht zufrieden ist? Für viele Fälle dieser Art hat
die EU Lösungen gefunden. Werden Sie aber beispielsweise vom tschechischen
Verbraucher auch in Anspruch genommen? Eine europäische Studie gibt darauf
einige interessante Antworten.
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Namen aktiver Geheimagenten tauchten frei zugänglich im Internet auf
Im April veröffentlichte das Institut zum Studium totalitärer Regime die
Namen von hunderten Agenten. Sie hatten in kommunistischer Zeit für den
Militärgeheimdienst gearbeitet. Pikant dabei: In der Liste tauchen auch
die Namen noch aktiver Agenten auf. Die Totalitarismusforscher und der
Militärgeheimdienst streiten sich nun, wer die Schuld an dem Skandal
trägt.
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Neu im Land: „Citypilot“ bietet nützliche Infos zum Leben in Tschechien
Kateřina Braumová und Cathrin Ferus entwickelten vor zwei Jahren ein
Geschäftsmodell: Ein Onlineportal, das einen Einblick ins Prager
Stadtleben und das Leben in Tschechien geben soll. Im Mai dieses Jahres war
es dann soweit: Die Seite www.citypilot.cz ging an den Start. Die Webseite
ist nicht nur für Touristen gedacht, sondern auch für Ausländer, die
gerade nach Tschechien gezogen sind. Warum die Seite einen Klick wert ist,
erklärt Kateřina Braumová.
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Virtuell (wieder)vereint – Sudetendeutsche Archivalien im Internet
Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach dem
Zweiten Weltkrieg hat nicht nur demographische und wirtschaftliche Lücken
gerissen, die bis heute sichtbar sind. Auch in den tschechischen Archiven
klaffen gewaltige Lücken, denn die Vertriebenen haben viele ihrer
historischen Dokumente mitgenommen. Die sudetendeutschen Archivbestände in
Tschechien und Bayern wieder zusammenzuführen ist das Ziel eines Projektes
des bayerischen Hauptstaatsarchivs in München und des Staatlichen
Bezirksarchivs in Cheb / Eger. Karel Halla, der Leiter des Archivs in Cheb,
erklärt das Projekt im Interview mit Radio Prag genauer.
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Sudetendeutsche Archivalien finden im Internet wieder zueinander
Mit der Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg verlor
die damalige Tschechoslowakei nicht nur einen großen Teil ihrer
Bevölkerung. Auch ein großer Teil des kulturellen Gedächtnisses des
Landes ging mit der deutschen Bevölkerung verloren. Die Folgen sind immer
noch spürbar. Greifbar wird dies heute zum Beispiel in den Beständen der
tschechischen Archive auf dem Gebiet des ehemaligen Sudetenlandes. Dort
klaffen gewaltige Lücken. 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges
wollen Archive in Tschechien und Bayern diesen Mangel gemeinsam beheben.
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Zu Besuch auf der 16. Internationalen Prager Buchmesse. Der polnische Schriftsteller Wojciech Kuczok im Gespräch.
Dieser Tage fand auf dem Prager Messegelände die 16. Internationale
Buchmesse statt. Gastland war in diesem Jahr Polen, und einer der vielen
polnischen Schriftsteller, die man in den letzten Tagen in den Messehallen
treffen konnte, ist Wojciech Kuczok. 1972 in Schlesien geboren und derzeit
Stipendiat des Literarischen Colloquiums in Berlin. Für seinen Roman Gnój
(„Dreckskerl“) erhielt er 2004 den wichtigsten polnischen
Literaturpreis Nike.
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Artyčok.TV – die Prager Initiative für Reportagen aus der jungen europäischen Kunstszene
Wer sich über die junge Kunstszene in Europa informieren will – und zwar
in Bild und Ton – der hat mit dem Internetsender Artyčok.TV den idealen
Link gefunden. Idee und Macher dieses Kunst-TV-Senders kommen aus Prag.
Artyčok ist auf dem besten Wege Europa mit einem breiten
Kunst-Korrespondenten-Netz zu überziehen. Christian Rühmkorf hat einen
dieser Reporter in Berlin getroffen.
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Deutscher Botschafter chattet mit tschechischen Bürgern
Deutschland ist für viele Tschechen ein Land mit zwei ausgeprägten
Gesichtern. Es ist das Land, dessen aggressive Züge schmerzhafte Spuren in
der tschechischen Erinnerung hinterlassen haben. Es ist aber zugleich das
Nachbarland, das durch seine Größe und Wirtschaftsleistung eine ungeheure
Anziehungskraft entfaltet. Genügend Gründe, weshalb sich in dieser Woche
der deutsche Botschafter in Prag, Johannes Haindl, den Fragen tschechischer
Bürger in einem Internet-Chat stellte. Christian Rühmkorf sprach mit dem
Botschafter über seine jüngsten Chat-Erfahrungen.
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„Überrede Oma und Opa“: Kontrovers diskutierter Wahlslogan, der die Tschechen teilt
Die tschechische Nation ist wieder einmal geteilt. Diesmal in der
Einstellung zu einem kürzlich auf YouTube veröffentlichten Videoclip, der
seitdem im Internet, aber auch in den Medien eine rege Diskussion
ausgelöst hat. Der Titel des Videoclips lautet: „Überrede deine
Großmutter“. Es geht um die Wahlpräferenzen bei der anstehenden
Parlamentswahl.
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