Archiv: Wirtschaft | Verkehr Verkehr
Erneuerung des Prager Hauptbahnhofs schreitet voran
Er galt jahrelang als Schandfleck der tschechischen Hauptstadt: Voller
Spielsalons, fragwürdiger Ausschenken und dem dazu passenden Publikum.
Hinzu kam das durch die jahrelange Vernachlässigung und die mehr als
mangelhafte Reinigung wenig einladende Ambiente der Kassenhalle und der
Bahnsteige. Die Rede ist vom Prager Hauptbahnhof. Vor fünf Jahren
entschlossen sich die Tschechischen Bahnen (ČD) gemeinsam mit dem
italienischen Investor „Grandi Stazioni“, den größten Bahnhof des
Landes grundlegend zu modernisieren. Vor einigen Monaten wurden bereits die
renovierten Bahnsteige eingeweiht, nun ist eine weitere wichtige Etappe des
Riesenprojektes fertig gestellt worden. Patrick Gschwend im Gespräch mit
Radio-Prag-Redakteur Daniel Kortschak, der bei der Präsentation dabei war.
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Energiekonzern ČEZ unterstützt Projekt zum Bau und Vertrieb von Elektroautos
Auf einer Pressekonferenz in Prag wurden am Dienstag auch kleine weiße
Modellautos verschenkt. Auf dem Autodach steht „Future/E/Motion“. Das
E/Motion steht nicht nur für Gefühl, sondern vor allem für
Elektro-Fortbewegung – mit Elektroautos der Zukunft. Der tschechische
Energiegigant ČEZ will sich nämlich mehr bei der Entwicklung von
Zukunftsmobilität engagieren. Christian Rühmkorf sprach mit Radio
Prag-Redakteur Lothar Martin, der bei der Präsentation des Pilotprojekts
dabei war.
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Tschechische Bahn unter Zugzwang – Privatunternehmen greift Schnellzugmonopol an
Die Tschechische Bahn könnte in Zukunft starke Konkurrenz bekommen. Das
staatliche Unternehmen hält das Monopol auf die Schnellzugverbindungen in
Tschechien - noch. Denn die private Gesellschaft RegioJet – Teil des
erfolgreichen Unternehmens Student agency hat dem tschechischen
Verkehrsministerium nun ein verlockendes Angebot vorgelegt. Sie will rund
die Hälfte der Schnellzugverbindungen übernehmen.
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Sparstift bedroht Verkehrsinfrastruktur-Projekte
Zehn Prozent Einsparungen. Dies fordert Übergangs-Finanzminister Eduard
Janota von seinen Ministerkollegen für das Staatsbudget 2010. Dabei keine
Ausnahme macht das Verkehrsressort. Daran ändert auch der große
Aufholbedarf nichts, den Tschechien in Bezug auf die Verkehrsinfrastruktur
gegenüber seinen westlichen Nachbarländern hat. Nur einige bereits im Bau
befindliche Projekte können fortgeführt werden.
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Die Prager U-Bahn heute und morgen
Vor kurzem hat die Prager Metro ihren 35. Geburtstag gefeiert. Am 9. Mai
1974 wurde der erste Abschnitt der roten Linie C zwischen den heutigen
Stationen Florenc und Kačerov eröffnet. Wir haben darüber in unserem
„Kapitel aus der Tschechischen Geschichte“ berichtet. Heute zählt das
knapp 60 Kilometer lange Netz drei Linien mit 57 Stationen. Über den
heutigen Betrieb und die Zukunft des Verkehrsmittels im Prager Untergrund
erfahren Sie mehr in unserem "Schauplatz": mehr...
Pilotenchef Gaspar: Staat ist in der Krise kein idealer Eigentümer für ČSA
Die tschechische Fluggesellschaft ČSA wird gegenwärtig privatisiert. Vor
knapp einem Monat ist die erste Runde des Privatisierungsverfahrens beendet
worden. Zu einem Zeitpunkt also, an dem sich die aktuelle Lage in der
tschechischen Industrieproduktion leicht verbessert, die Situation auf dem
hiesigen Arbeitsmarkt aber weiter verschlechtert hat. Auch die Verschuldung
im Land ist gestiegen.
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Privatisierung der tschechischen Fluglinie ČSA gestartet
4700 Mitarbeiter, 104 Destinationen in 44 Ländern, 51 Flugzeuge. Das sind
einige der Kennzahlen der Tschechischen Fluglinie ČSA. Knapp 92 Prozent
der Anteile an dem 1923 gegründeten Traditionsunternehmen hält bisher der
tschechische Staat. Im Vorjahr hat die Regierung die Privatisierung der
Fluglinie beschlossen. Am Montag ist nun die erste Runde des
Bieterverfahrens zu Ende gegangen.
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Flagschiff der Tschechischen Bahnen fährt in die roten Zahlen
Sie sind der Stolz der Tschechischen Bahnen (ČD): Die Triebzüge mit dem
klingenden Namen „Pendolino“. Seit einigen Jahren fahren sie von Prag
nach Ostrava / Ostrau, Wien und Bratislava / Pressburg. Hohe
Reisegeschwindigkeiten und ein besonderer Service an Bord sollen Kunden in
die Züge locken und der Bahn die erhofften Einnahmen bringen. Doch die
Realität sieht anders aus: Anschaffung und Betrieb der Züge kosten weit
mehr als sie bringen. Das Minus beträgt Hunderte Millionen Kronen im Jahr.
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Großregion Prag - Berlin: Mit Hochgeschwindigkeitszug an die Spitze Europas
Am Mittwoch kam der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich zu
seinem Antrittsbesuch an die Moldau. Seine Agenda war lang und dicht
bepackt; viele tschechische Spitzenpolitiker öffneten ihre Türen für
den
Gast aus dem Nachbarland. Aber vor allem stand das Thema Verkehrsausbau
zwischen Sachsen und Tschechien ganz oben. mehr...
Tschechischer EU-Vorsitz fordert europaweite Abwrackprämie
In Deutschland und einigen anderen EU-Ländern gibt es sie schon: die
Abwrackprämie. Wer sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrotten
lässt, der bekommt in Deutschland beim Kauf eines Neuwagens von Väterchen
Staat satte 2.500 Euro hinzugeschustert. Eine Konjunktur-Spritze für die
Automobilbranche und ihre Zulieferer. Auch in Tschechien denkt man über
ähnliche Schritte nach. Der Vizepremier für Europaangelegenheiten
verlangt aber nach einer europäischen Regelung.
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