Archiv: Wirtschaft | Verkehr Verkehr
Fünf-Jahres-Strategie: ČSA will Verluste ausgleichen / Wirtschaftswachstum geht zurück
Die tschechische Fluggesellschaft ČSA hat ehrgeizige Pläne. Nach Jahren
der Verschuldung will sie nun wieder Jahr für Jahr dicke Gewinne machen.
Vielleicht aber auch deshalb, weil ihr Mehrheitseigner, der tschechische
Staat, für die „zu verkaufende Braut“ eine reiche Mitgift haben will.
Denn er bereitet ihre Privatisierung vor.
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„Staat plant schlecht“ – Ökologen halten Autobahnbau in Tschechien für teuer
Bereits vor einem halben Jahr hatte das oberste staatliche
Wirtschaftsprüfungsamt bemängelt, dass einige Abschnitte der
tschechischen Autobahn D8 in Richtung Dresden zu teuer gebaut wurden. Am
Mittwoch haben Umweltschützer nachgelegt und behauptet, dass der Bau von
Autobahnen in Tschechien allgemein zu teuer sei. Und das trotz anders
lautender Studien des Verkehrsministeriums und der Straßenbaudirektion. mehr...
ČSA wieder in den schwarzen Zahlen und bereit zur Privatisierung
Die tschechische Fluggesellschaft ČSA ist wieder im Aufwind. Sie muss
bereits keine existenziellen Probleme mehr lösen. Ihre Wirtschaftlichkeit
ist aber ebenso wenig schon im Idealzustand. Dennoch: Im vorigen Jahr, dem
zweiten unter der Federführung des Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden
Radomír Lašák, konnte sie erstmals seit drei Jahren wieder schwarze
Zahlen schreiben.
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Hinter Sherwood-Forest und unter der Stadtautobahn: Prager Hauptbahnhof wird aufpoliert (Teil 1)
Auf dem Prager Hauptbahnhof, umweit von Wenzelsplatz und Nationalmuseum,
wird aufgebohrt, rausgerissen, niedergerissen, weggeflext, aufgebaut,
renoviert und restauriert. In den kommenden Jahren soll dem Hauptbahnhof
ein neues Antlitz verpasst werden. Und sein Charakter soll sich auch
bessern. Christian Rühmkorf hat sich auf dem Bahnhof umgeschaut und mit
dem Architekten und dem Investor gesprochen. Hören Sie nun den ersten von
zwei Teilen der Rubrik „Forum Gesellschaft“ über den Prager
Hauptbahnhof.
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Tschechien und Bayern gemeinsam gegen Produktpiraterie und für Energieeffizienz
Die Tschechische Republik und der Freistaat Bayern pflegen enge und sehr
erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen. Das wurde durch den Antrittsbesuch der
bayerischen Wirtschaftsministerin Emilia Müller am vergangenen Freitag in
Prag untermauert.
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Ein Jahr Lkw-Maut: unerwartet hohe Einnahmen, Probleme mit dem Bau
Seit dem 1. Januar 2007 müssen Lkws auf insgesamt 1000 Kilometer
tschechischen Autobahnen und Schnellstraßen Mautgebühren entrichten.
Anders als in Deutschland hatte man sich hierzulande nicht für ein
Satelliten-gesteuertes, sondern für das Mikrowellen-gesteuerte System der
österreichischen Firma Kapsch entschieden. Eine Bilanz nach dem ersten
Jahr der Lkw-Maut. mehr...
Blickpunkt Verkehr: Neue Autobahn, neue Vignette
Zwei Verkehrsthemen dominierten am Samstag die Berichterstattung in
Tschechien. In beiden Fällen ging es um Autobahnen, genauer gesagt um
einen neuen Autobahnabschnitt und die neuen Autobahnvignetten.
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Regierung und Zentralbank unisono: Erst Reformen, dann Einführung des Euro
Kommt er oder kommt er nicht? In der tschechischen Wirtschaft wird in
letzter Zeit immer häufiger über die Notwendigkeit der baldigen
Einführung des Euro debattiert. Doch die Regierung und die Zentralbank des
Landes wiegeln ab und wollen sich nicht auf ein verbindliches Datum der
Euro-Einführung festnageln lassen.
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Neuer Bahnfahrplan: günstiger nach Berlin, öfter nach Bayern
Ab dem 9. Dezember fahren die Tschechischen Bahnen mit Volldampf nach dem
neuen Fahrplan. Am Montag wurde er vorgestellt. Schneller, komfortabler
sollen die Züge nun fahren. Gedacht wurde auch an Fahrgäste nach und aus
Deutschland. mehr...
Kompromiss: Fahrt im Prager Nahverkehr wird bis zu 30 Prozent teurer
In Prag werden die Fahrgäste in Metro, Bus und Straßenbahn vermutlich
schon in sieben Wochen teurer fahren als in New York. Nach Vorstellung der
Prager Verkehrsbetriebe, die eine Tariferhöhung von bis zu 50 Prozent
vorschlugen, sollte ein Erwachsener für eine Einzelfahrt umgerechnet 1,10
Euro bezahlen. Bei der Erhöhung der Fahrpreise hat aber auch der Stadtrat
noch ein Wort mitzusprechen. Und seit Montag scheint gewiss, dass der
Preisanstieg ab Neujahr nicht ganz so hoch sein wird, wie von den Pragern
befürchtet.
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