Archiv: Wirtschaft | Landwirtschaft Landwirtschaft
Kartoffeln aus Tschechien weiter stark gefragt – besonders zu Weihnachten
Die Adventszeit steckt voller süßer Überraschungen. Vielerorts werden
dieser Tage auch in Tschechien Plätzchen gebacken, der Weihnachtskarpfen
kommt später noch hinzu. Es gibt jedoch auch ein Grundnahrungsmittel, das
dann beim Weihnachtsfest nicht fehlen darf: die Kartoffel. Zu Heiligabend
ist nämlich der Kartoffelsalat hierzulande ein Muss. Und es sollten
natürlich hiesige Kartoffeln sein, die zum Salat verarbeitet werden, denn
diese Erdäpfel sind von guter Qualität. Die tschechischen Landwirte
verstehen es zudem, die Kartoffelernte Jahr für Jahr zu maximieren. Das
hat jedoch auch Folgen, die weniger erfreulich sind. mehr...
EU-Agrarreform: Tschechische Bauern fühlen sich benachteiligt
Die Europäische Kommission hat ihre Reformvorschläge für die
Agrarpolitik in der EU vorgestellt. Aus tschechischer Sicht bergen sie viel
Zündstoff. Vor allem die geplante neue Obergrenze für Direktzahlungen
könnte fatale Folgen haben für die landwirtschaftlichen Betriebe in
Tschechien. mehr...
Das tschechische Bier – auch schon in den 1930er Jahren gesund
Aufgrund unseres Jubiläums haben wir eine kleine Zeitreise in unsere
Gründungsjahre gemacht und recherchiert, was die Wirtschaft damals
besonders bewegte – und sind über einen damals wie heute beliebtes
tschechisches Produkt, das Bier, gestolpert. Und auch damals schon haben
sich interessante Begründungen gefunden, warum Bier gekauft oder eher
getrunken werden sollte. mehr...
Tschechiens Brauereien reagieren auf neue Trends
Zu Jahresbeginn haben wir Sie bereits darüber informiert: Die tschechische
Bierproduktion ist das zweite Jahr in Folge zurückgegangen. Im vergangenen
Jahr lag der Rückgang bei knapp acht Prozent. Und auch jetzt, zu Beginn
der Hauptsaison, sind die hiesigen Bierproduzenten eher gedämpft
optimistisch: Sie erwarten für dieses Jahr allenfalls einen Stopp des
Trends, aber noch keinen neuen Aufschwung. Dennoch sehen sie nicht mehr
ganz so schwarz, was die Zukunft betrifft. Ein Grund dafür ist eine Reihe
neuer Trends, mit denen sich Brauer, Verkäufer und Konsumenten auf die
neue Situation eingestellt haben. mehr...
Karlsbader Oblaten: Tschechien erfreut über EU-Ausschuss-Votum – Posselt sieht noch Spielraum
Die Tschechische Republik hat einiges zu bieten. Neben
Weltklasse-Eishockey, sehr guten Autos und berühmten Spitzenbieren wären
auch jede Menge Spezialitäten zu nennen. Bei fast 30 dieser Spezialitäten
hat sich Tschechien schon die Herkunftsbezeichnung durch die Europäische
Kommission schützen lassen. Am vergangenen Donnerstag wurde gemeldet, dass
nun auch eine süße Spezialität aus dem Bäderdreieck, die Karlsbader
Oblaten, den Zusatz „Geschützte geografische Angabe“ tragen darf. Nach
einer Übergangsfrist von fünf Jahren sei diese Bezeichnung
ausschließlich dem feinen Waffelgebäck aus der Kurstadt vorbehalten,
glauben nun die Tschechen. In Süddeutschland aber denkt man darüber ganz
anders. mehr...
Regierung beschließt einheitliche Mehrwertsteuer – Kritik von Opposition und Ökonomen
Die tschechische Regierung hat eine Reform der Mehrwertsteuer
verabschiedet. Ab dem Jahr 2013 soll dabei ein einheitlicher
Mehrwertsteuersatz von 17,5 Prozent gelten. Die Zusammenführung des
unteren und des oberen Steuersatzes erfolgt schrittweise. So wird im
kommenden Jahr erst einmal die untere Mehrwertsteuer von 10 auf 14 Prozent
angehoben. Der obere Wert bleibt aber noch ein Jahr lang bei 20 Prozent.
Während die Regierung am Mittwoch dies einstimmig entschied, sind
Wirtschaftsfachleute gespaltener Meinung. Klare Ablehnung äußerten die
Opposition und die Gewerkschaften. mehr...
Verbraucherschmu im Osten: Neue EU-Länder kritisieren Lebensmittelhersteller
Die Verbraucher haben es schon lange geahnt, nun hat es eine slowakische
Verbraucherorganisation in Tests bestätigt: Die Produkte renommierter
Lebensmittelhersteller unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung in den
alten und in den neuen EU-Ländern. Im Osten werde häufig schlechtere
Qualität angeboten, lautet der Vorwurf. Besonders in Bulgarien sind die
Politiker aufgebracht und haben sich bereits an die Europäische Union
gewendet. In Tschechien gibt man sich eher zurückhaltend. mehr...
„Veranstalter müssen selbst überwachen“ - Minister Fuksa über Bauernmärkte und Betrüger
Bauernmärkte in den tschechischen Städten werden immer beliebter. 2009
begann diese Welle der Direktvermarktung. Allein in Prag werden
mittlerweile etwa zwei Dutzend Bauernmärkte abgehalten, manche nur einmal,
andere sogar dreimal die Woche. Der überwiegende Teil der Händler sind
Bauern aus der nahen und ferneren Umgebung, die im Schweiße ihres
Angesichts Mohrrüben ziehen und Kühe melken. Im einen oder anderen Fall
haben aber auch Betrüger den Weg auf die Märkte gefunden.
Nichtsdestotrotz unterstützt Landwirtschaftsminister Ivan Fuksa den
Gedanken der Direktvermarktung. Am Donnerstag eröffnete er einen neuen
Prager Bauernmarkt mit dem Namen František. Till Janzer hat mit Minister
Fuksa über die Bauernmärkte und das Vorgehen gegen betrügerische
Händler gesprochen. mehr...
Tschechischer Speckwürstchen-Protektionismus
Vergangene Woche, kurz vor der Walpurgisnacht, in der überall im Lande
riesige Feuer entzündet werden, über denen man Speckwürstchen grillt,
macht der tschechische Landwirtschaftsminister noch einmal kräftig Werbung
für die kleine, dicke, tschechische Wurst mit den weißen Speckplocken
darin – den Špekáček. Auf einem Happening in Prag am Rande einer Wein-
und Delikatessenmesse ging es um die Wurst. Um jene Wurst, die sogar die
Europäische Union beschäftigt hat. mehr...
Einstige Spargel-Großmacht Böhmen entdeckt Edelgemüse wieder
Die Spargelsaison hat begonnen. Auch in Prag wird das Edelgemüse verkauft.
Man muss aber sagen: erst nach Jahrzehnten wieder. Denn in kommunistischen
Zeiten war der Spargel praktisch von den Esstischen verbannt worden, und
die Nachwirkungen zeigten sich auch noch lange nach der politischen Wende.
Zwischen den Kriegen aber war Böhmen sogar berühmt für seinen Spargel. mehr...
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