Archiv: Wirtschaft | Industrie Industrie
Marketingprojekt SVV öffnet tschechischen Firmen Tür zu den Weltmärkten
Es ist ein offenes Geheimnis: Die tschechische Wirtschaft ist stark
exportorientiert, ein großer Teil der Ausfuhren geht in die Länder der
Europäischen Union. Um sich aber im internationalen Konkurrenzkampf
behaupten zu können, müssen die tschechischen Firmen und Unternehmer
wiederholt auf sich und ihre Qualitätsprodukte aufmerksam machen. Dazu
hilft ihnen das Projekt „Gemeinsame Teilnahme an spezialisierten Messen
und Ausstellungen im Ausland“, das vom Ministerium für Industrie und
Handel, der staatlichen Agentur CzechTrade und der nationalen Handelskammer
betreut wird. mehr...
MUS-Affäre: Tschechien wartet vorerst Schweizer Berufungsentscheid ab
In Fragen der internationalen Gerichtsbarkeit hat Tschechien offensichtlich
immer noch Nachholbedarf. Seit ihrer Gründung vor 19 Jahren hat die junge
Republik bei internationalen Schiedsgerichten schon mehrere Verfahren
verloren, und auch in einem neuen Fall glänzt die tschechische Justiz
nicht gerade mit Bestnoten. Die Rede ist von der der Affäre um die
tschechische Kohlegesellschaft Mostecká uhelná společnost (MUS), bei der
sich der tschechische Staat in einem Strafprozess, der seit Oktober vorigen
Jahres in der Schweiz geführt wird, auch einmal einige Milliarden Kronen
zurückholen könnte. Nach unnötigen Versäumnissen der hiesigen
Staatsanwaltschaft aber unternimmt die Regierung Nečas nun einiges, um
retten, was zu retten ist. mehr...
Škoda Auto trägt mit Rekordergebnis zum Aufstieg von VW bei
In Tschechien sind im vergangenen Jahr knapp 1,2 Millionen Pkw hergestellt
worden; das ist ein Produktionsplus von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Den Löwenanteil an dieser Steigerung verbuchte das einheimische
Unternehmen Škoda Auto, das es allein auf knapp 880.000 produzierte Wagen
gebracht hat. In der Bilanz sind das rund 15 Prozent mehr als im Jahr 2010,
so der Škoda-Vorstandsvorsitzende Winfried Vahland am Dienstag am
Firmensitz im mittelböhmischen Mladá Boleslav / Jungbunzlau. mehr...
Tschechien bietet Deutschen öffentliche Diskussionen über Temelín an
Tschechien und Deutschland haben zwei grundverschiedene Positionen zur
Atomkraft. Während die Bundesregierung den Atomausstieg beschlossen hat,
plant Prag, die Nuklearenergie stärker zu nutzen. Das südböhmische
Atomkraftwerk Temelín soll zwei weitere Reaktorblöcke erhalten. Doch
atomare Strahlung kennt keine Grenzen, und in Deutschland sowie in
Österreich stößt der Temelín-Ausbau auf Ängste. Die tschechische
Regierung will dem nun entgegenwirken und hat sich zu einem
außergewöhnlichen Schritt entschlossen. mehr...
Maschinenbaumesse in Brünn bot Neuheiten von hohem technischen Niveau
Im mährischen Brno / Brünn ist am vergangenen Freitag die 53.
Internationale Maschinenbaumesse (MSV) zu Ende gegangen. An der größten
Leistungsschau der Branche in Mitteleuropa nahmen rund 1600 Firmen aus 25
Ländern teil. Eine Zahl, die belegt, dass trotz schleppender Konjunktur
der Optimismus ungebrochen ist. Nicht ohne Grund, denn gleich nach der
Messe ist Wirtschaftsminister Kocourek mit einigen Dutzend Unternehmern zu
einer fünftägigen Dienstreise nach Asien aufgebrochen, wo neue Aufträge
unter Dach und Fach gebracht werden sollen. mehr...
Weg mit dem Smog! Tschechien und Polen wollen Emissionen reduzieren
Die Situation wiederholt sich jeden Winter: der schwerindustrielle
Mährisch-schlesische Kreis leidet unter Smog. Die Grenzwerte für
Feinstaub werden dabei sehr oft überschritten. Ähnlich ist es dem auf der
polnischen Seite der Grenze. Um die Emissionen im gemeinsamen Grenzgebiet
zu reduzieren, wollen Tschechien und Polen EU-Gelder für ein gemeinsames
Projekt beantragen. Die ersten Schritte dazu unternahmen die Umweltminister
der beiden Länder am Donnerstag in Prag. mehr...
Neue Spekulationen: Musste Roman vorsorglich als ČEZ-Chef zurücktreten?
Der Energiekonzern ČEZ ist die staatliche Firma in Tschechien, die den
meisten Gewinn abwirft. Umso verwunderlicher ist es dann, wenn der Chef
eines solchen Erfolgsunternehmens urplötzlich von Bord geht. Martin Roman,
der mehr als sieben Jahre an der Spitze des Energieriesen stand, aber hat
genau das am vergangenen Donnerstag getan. Auf eigenen Wunsch, heißt die
offizielle Version zu seinem Rücktritt, doch die Spekulationen reißen
nicht ab, dass da mehr hinter dem eiligst vollzogenen Führungswechsel von
Roman auf Daniel Beneš steht. mehr...
ČEZ-Generaldirektor Martin Roman tritt unerwartet zurück
Ein wirtschaftliches Erdbeben erschütterte am Mittwoch die Tschechische
Republik. Martin Roman, der 42jährige Generaldirektor des größten und
erfolgreichsten Energielieferanten des Landes (ČEZ) trat unerwartet
zurück. Roman hatte den Konzern sieben Jahre geleitet. Analysten und
Kommentatoren rätseln, warum er gerade jetzt das Handtuch geworfen hat. mehr...
Škoda und Hyundais Europawerk bauen Autoproduktion in Tschechien aus
In Frankfurt am Main wurde am Dienstag die bedeutendste Fahrzeugschau
dieses Herbstes, der internationale Autosalon eröffnet. Zu den Ausstellern
gehören auch der größte tschechische Pkw-Hersteller Škoda Auto und die
europäische Firma von Hyundai, die ihre Fahrzeuge im schlesischen Nošovice
produziert. mehr...
Umfrage des Arbeitgeberverbands: Firmen und Unternehmer nur gedämpft optimistisch
Dem tschechischen Verband für Industrie und Verkehr (SP ČR) gehören
zirka 1600 Arbeitgeber und Unternehmer an, die insgesamt fast 800.000
Beschäftigte haben. Er ist damit der größte Arbeitgeberverband in
Tschechien und spricht so auch ein entscheidendes Wort bei der
wirtschaftlichen Entwicklung des Landes mit. Vor kurzem hat der Verband
unter seinen Mitgliedern eine statistische Erhebung durchgeführt, die
unter anderem ein Stimmungsbild zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
vermittelt. mehr...

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