Archiv: Wirtschaft | Industrie Industrie
Traditionelle Textilindustrie: Böhmen und Sachsen kooperieren enger denn je
Vergangene Woche hat das Prager Abgeordnetenhaus einen Gesetzentwurf
verabschiedet, anhand dessen die Tschechische Republik einen Kredit in
Höhe von umgerechnet 100 Millionen Euro aufnehmen wird, um damit in den
Jahren 2006 bis 2010 einen Teil des Wasserleitungs- und
Kanalisationsnetzes zu sanieren. Für den genannten Zeitraum muss
Tschechien jedoch einer Schätzung zufolge noch mindestens weitere zwei
Milliarden Euro aufwenden, um Kläranlagen und Trinkwasserqualität auf ein
Niveau zu bringen, das den EU-Richtlinien entspricht.
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Wochenschau
Zwei Tage vor dem Besuch des tschechischen Premiers Jiri Paroubek in
Kopenhagen ist am Dienstag eine Polemik zwischen Tschechien und Dänemark
über die Frage der Öffnung des Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus den
neuen EU-Ländern entstanden. In der dänischen Tageszeitung Jyllans-Posten
bezeichnete Paroubek die Position der alten EU-Mitgliedsländer, die über
Solidarität mit dem Osten sprechen und gleichzeitig ihren Arbeitsmarkt
geschlossen haben, als heuchlerisch.
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Tschechiens Außenhandel wartet mit neuer Rekordbilanz auf
In unserer vorangegangenen Sendung haben wir Ihnen u. a. Otto Jelinek, den
neuen Koordinator der tschechischen Auslandsaktivitäten, vorgestellt. Dass
der 65-jährige Jelinek bei dieser Aufgabe ein überaus fruchtbares Feld
weiter bestellen und optimieren darf, belegt die tags darauf
veröffentlichte aktuelle Außenhandelsbilanz der Tschechischen Republik.
Lothar Martin vermittelt Sie ihnen.
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Hoher Anteil an alten Gebrauchtwagen belastet tschechischen Automarkt
Bis Ende des Jahres soll bzw. muss eine Entscheidung darüber gefallen sein,
ob der südkoreanische PKW-Hersteller Hyundai seine europäische
Produktionsstätte in Mähren errichten wird oder nicht. Sollte diese
Entscheidung pro Tschechische Republik ausfallen, dann würde das Land
zwischen Eger und Oder neben der Slowakei zum größten Autobauerland pro
Kopf der Bevölkerung aufsteigen. Aber würden wir damit in Tschechien auch
überwiegend neue und moderne Fahrzeuge auf den Straßen antreffen?
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Die Zeit drängt: Grundstückfrage für Hyundai-Standort in Mähren weiter unklar
Nur noch wenige Tage verbleiben, dann gehört auch das Jahr 2005 schon
wieder der Geschichte an. Aber gerade die bis zum Weihnachtsfest
verbleibenden Tage will man im Mährisch-Schlesischen Landkreis dazu
nutzen, um trotz gewisser Vorhalte die vor der Haustür schwimmende
milliardenschwere Investition auch an Land zu ziehen. Im Streitfall um den
lukrativen Produktionsstandort der Firma Hyundai in Europa ist nämlich bis
heute noch keine Entscheidung gefallen. Über den Stand der Dinge
informiert Sie Lothar Martin.
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Tschechien will bei EU-Vorsitz Österreichs hospitieren und mit dem Nachbarn gemeinsame Verkehrswege erschließen
Erst vor zwei Tagen, in unserer Sendereihe "Heute am Mikrofon"
haben wir ein Interview mit Christoph Leitl, dem Präsidenten der
österreichischen Wirtschaftskammer, ausgestrahlt. In diesem Gespräch hat
sich Leitl im Wesentlichen zur vielschichtigen Zusammenarbeit Österreichs
mit der Tschechischen Republik geäußert. Wirtschaftliche Kooperationen
stehen hierbei im Vordergrund. Und diese sollen, vor allem im Bereich der
Infrastruktur, weiter ausgebaut werden. Darüber, aber auch über einen
immer noch nicht zur Zufriedenheit beider Seiten gelösten Streitpunkt,
berichtet Lothar Martin im heutigen Wirtschaftsmagazin.
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Österreichs Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl: Europa darf kein Projekt der Furcht sein
Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Tschechien und seinem Nachbarland
Österreich sind hervorragend, sagt Christoph Leitl, der Präsident der
österreichischen Wirtschaftskammer. Im Oktober wurde Leitl auch neuer
Präsident der europäischen "SME UNION". SME steht für Small and
Medium Entrepreneurs, also für Klein- und Mittelbetriebe. Wenige Tage nach
seiner Wahl war Leitl zu Besuch in Prag. Gerald Schubert hat mit ihm
gesprochen.
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Tschechiens Maschinenbauer haben neue Trends erfolgreich aufgegriffen
In der mährischen Kreisstadt Brno/Brünn findet dieser Tage die größte
Maschinenbau-Messe in Mitteleuropa statt. Mit dieser Messe sowie mit den
Erfolgen und Problemen des tschechischen Maschinenbaues hat sich Lothar
Martin auseinandergesetzt.
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Hyundai plant Werk in Tschechien - Grundstückfrage aber noch nicht geklärt
In der vergangenen Woche haben wir Sie darüber informiert, dass der größte
südkoreanische Autohersteller Hyundai die Absicht hat, mit der Errichtung
eines neuen Werkes in Tschechien seine Präsenz in Europa auszubauen.
Seitdem vergeht hierzulande kaum ein Tag, an dem sich nicht Befürworter
und Gegner dieser Investition zu Wort melden. Lothar Martin informiert Sie
über den Stand der Dinge.
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