Archiv: Wirtschaft | Industrie Industrie
Maschinenbaumesse in Brünn bot Neuheiten von hohem technischen Niveau
Im mährischen Brno / Brünn ist am vergangenen Freitag die 53.
Internationale Maschinenbaumesse (MSV) zu Ende gegangen. An der größten
Leistungsschau der Branche in Mitteleuropa nahmen rund 1600 Firmen aus 25
Ländern teil. Eine Zahl, die belegt, dass trotz schleppender Konjunktur
der Optimismus ungebrochen ist. Nicht ohne Grund, denn gleich nach der
Messe ist Wirtschaftsminister Kocourek mit einigen Dutzend Unternehmern zu
einer fünftägigen Dienstreise nach Asien aufgebrochen, wo neue Aufträge
unter Dach und Fach gebracht werden sollen. mehr...
Weg mit dem Smog! Tschechien und Polen wollen Emissionen reduzieren
Die Situation wiederholt sich jeden Winter: der schwerindustrielle
Mährisch-schlesische Kreis leidet unter Smog. Die Grenzwerte für
Feinstaub werden dabei sehr oft überschritten. Ähnlich ist es dem auf der
polnischen Seite der Grenze. Um die Emissionen im gemeinsamen Grenzgebiet
zu reduzieren, wollen Tschechien und Polen EU-Gelder für ein gemeinsames
Projekt beantragen. Die ersten Schritte dazu unternahmen die Umweltminister
der beiden Länder am Donnerstag in Prag. mehr...
Neue Spekulationen: Musste Roman vorsorglich als ČEZ-Chef zurücktreten?
Der Energiekonzern ČEZ ist die staatliche Firma in Tschechien, die den
meisten Gewinn abwirft. Umso verwunderlicher ist es dann, wenn der Chef
eines solchen Erfolgsunternehmens urplötzlich von Bord geht. Martin Roman,
der mehr als sieben Jahre an der Spitze des Energieriesen stand, aber hat
genau das am vergangenen Donnerstag getan. Auf eigenen Wunsch, heißt die
offizielle Version zu seinem Rücktritt, doch die Spekulationen reißen
nicht ab, dass da mehr hinter dem eiligst vollzogenen Führungswechsel von
Roman auf Daniel Beneš steht. mehr...
ČEZ-Generaldirektor Martin Roman tritt unerwartet zurück
Ein wirtschaftliches Erdbeben erschütterte am Mittwoch die Tschechische
Republik. Martin Roman, der 42jährige Generaldirektor des größten und
erfolgreichsten Energielieferanten des Landes (ČEZ) trat unerwartet
zurück. Roman hatte den Konzern sieben Jahre geleitet. Analysten und
Kommentatoren rätseln, warum er gerade jetzt das Handtuch geworfen hat. mehr...
Škoda und Hyundais Europawerk bauen Autoproduktion in Tschechien aus
In Frankfurt am Main wurde am Dienstag die bedeutendste Fahrzeugschau
dieses Herbstes, der internationale Autosalon eröffnet. Zu den Ausstellern
gehören auch der größte tschechische Pkw-Hersteller Škoda Auto und die
europäische Firma von Hyundai, die ihre Fahrzeuge im schlesischen Nošovice
produziert. mehr...
Umfrage des Arbeitgeberverbands: Firmen und Unternehmer nur gedämpft optimistisch
Dem tschechischen Verband für Industrie und Verkehr (SP ČR) gehören
zirka 1600 Arbeitgeber und Unternehmer an, die insgesamt fast 800.000
Beschäftigte haben. Er ist damit der größte Arbeitgeberverband in
Tschechien und spricht so auch ein entscheidendes Wort bei der
wirtschaftlichen Entwicklung des Landes mit. Vor kurzem hat der Verband
unter seinen Mitgliedern eine statistische Erhebung durchgeführt, die
unter anderem ein Stimmungsbild zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
vermittelt. mehr...
Mit dem Phoenix will Tatra endlich aus der Asche steigen
In Europa wird derzeit viel über eine mögliche neue Krise und deren
Folgen gesprochen. Es gibt aber auch Unternehmen, die anscheinend gerade
ihre eigene Krise überwunden haben und jetzt wieder richtig durchstarten
wollen. Zu diesen Firmen gehört der renommierte tschechische
Lkw-Hersteller Tatra. Am Montag haben die Autobauer aus dem mährischen
Kopřivnice / Nesselsdorf auf ihren Webseiten das neueste Modell aus der
eigenen Produktion, den Tatra Phoenix vorgestellt. Und mit diesem Modell
wollen sie jetzt auch zu neuen Ufern aufbrechen. mehr...
Wie viele Facharbeiter braucht das Land? Tschechien diskutiert über sein Bildungssystem
In Tschechien wird seit geraumer Zeit darüber diskutiert, dass die Zahl
qualifizierter Facharbeiter sinkt. Vertreter der Wirtschaft rufen immer
lauter nach Änderungen in der schulischen Fachausbildung. Ihrer
Vorstellung nach sollte dieser Bildungszweig gestärkt werden. Vom
Bildungsminister verlangen sie deutliche Eingriffe, und der Ressortchef
hat
auch bereits reagiert. Doch gibt es auch viele Kritiker an diesem Weg. mehr...
„Tschechien droht, Zukunftsdebatte zu verschlafen“ - Politologe Schuster zum Atomkurs
In Deutschland ist das endgültige Aus für die Atomkraft beschlossen
worden und ebenso in der Schweiz. Auch anderswo findet entweder ein
Umdenken oder zumindest eine verstärkte Diskussion statt. Aber in
Tschechien nicht. Hier scheint man sich nach wie vor an der Atomkraft
festzuklammern. Über die Gründe, warum in Tschechien – nicht nur unter
den Politikern, sondern auch in weiten Teilen der Gesellschaft - nach wie
vor eine Art Atomkonsens besteht, dazu der Politologe und
Radio-Prag-Mitarbeiter Robert Schuster. mehr...
Trendwende: Deutsche Sprache in tschechischer Wirtschaft und Bevölkerung mehr denn je gefragt
Nach dem EU-Beitritt von zehn Staaten aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa
im Jahr 2004 galt die Tschechische Republik mehrere Jahre als das
wirtschaftlich attraktivste Land unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Die
direkte Nachbarschaft zu Deutschland und Österreich machte Tschechien
zudem für Firmen dieser beiden Länder besonders interessant. Der
Standortvorteil, den Tschechien durch seine zentraleuropäische Lage
zweifellos besitzt, wird nun aber immer mehr von deutlich hervortretenden
Defiziten überlagert. Eines davon ist die mangelhafte Qualifikation vieler
Arbeitnehmer in Tschechien. Nicht ausreichend oder oft nur einseitig
vorhanden sind besonders Sprachkenntnisse. Dieses Problem müsse man
schnellstens lösen, sind sich das Ministerium für Industrie und Handel
sowie führende Wirtschaftsinstitutionen und -unternehmen im Lande einig. mehr...

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